Nachrichten

Mittwoch, 23. August 2017 · sonnig  sonnig bei 17 ℃ · Die Bremer StadtmusikantenDoppelkreisel in der Spieser LandstraßeSchachclub feierte sein Sommerfest

Facebook Twitter Google+ Instagram RSS Feed

FWG: Baumwollspinnerei wird immer teurer

‚Über die plötzlich akute Landesamtthematik versuchen der OB und seine CDU Bürger und Stadtrat beim Thema Baumwollspinnerei zu überrumpeln.‘, so sieht es zumindest Christian Haag, Fraktionsvorsitzender der Freien Wählergemeinschaft (FWG) im Stadtrat.

Hierbei will Haag nicht falsch verstanden werden, begrüßt er doch die Verlagerung von 100 Arbeitsplätzen in die Mittelstadt ausdrücklich.
Allerdings kritisiert der FWG-Fraktionschef, dass man nun versucht über die Landesamtthematik darüber hinwegzutäuschen, dass es einen kausalen Zusammenhang zwischen der 4-Millionen-Herrichtung des Spinnereigebäudes und der Instandsetzung des ehemaligen Landratsamtes gibt. ‚Alleine durch die Umsiedlung von Kulturamt und der erst kürzlich ins Landratsamtgebäude verlagerten Wirtschaftsförderung entstehen enorme Kosten, da hierfür das Raumbudget der Stadt nicht ausreicht.‘ Nach seiner Ansicht muss die Stadt hierfür neue Flächen schaffen.
Darüber hinaus sieht man enorme Instandsetzungskosten für das ehemalige Kreisdienstgebäude auf die Stadtkasse zukommen. Die Freien Wähler verweisen darauf, dass alleine bezüglich des Brandschutzes ein unmessbares Kostenrisiko besteht. Dies zeige die derzeit laufende Sanierung des Rathauses, welches ungefähr aus der gleichen Zeit stamme.

Die Freien Wähler schätzen die Kosten für Instandsetzung, Schaffung neuer Flächen sowie Umzug der städtischen Einrichtungen auf mindestens 2,5 Millionen Euro.
‚Damit kostet der Umzug des Museums in die Baumwollspinnerei schon 7 Millionen Euro Steuergelder!‘, so Haags Fazit. ‚Ich frage mich, wann diese irre Verschwendungssucht endlich ein Ende findet.‘

Kommentare

Zu diesem Artikel wurden noch keine Kommentare abgegeben.

Kommentar schreiben

Zu diesem Artikel können keine Kommentare mehr abgegeben werden.

St. Ingberter Anzeiger ·
1865–2017