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27. Jazzfestival St. Ingbert Donnerstag, 25. April

1. Festivaltag: 20.00 Uhr Krassport – Die Planeten, 21:30 Uhr Grand Mothers of Invention – In memoriam of Frank Zappa

Krassport – The Planets

Manuel Krass – piano, Johannes Schmitz – guitar, Daniel Weber – drums

Manuel Krass hat sich mit Krassport auf das Experiment eingelassen, ein innovatives Trio-Konzept auf einer gemeinsamen Ebene und der Suche nach neuen Sounds und Strukturen zu verwirklichen. Unter den unzähligen Klaviertrios dieser Welt gibt es wenige Formationen, denen man ihren Spaß am Experimentieren innerhalb dieser scheinbar schon überlebten Combo-Konstellation wirklich anmerkt. Die „Krassport“-Musiker haben diesen Spaß gleich in Potenz, und geschuldet ist das natürlich auch ihrer musikalischen Vorgehensweise. Krassport wurde im April 2010 mit dem Förderpreis des Internationalen Jazzfestivals St. Ingbert und im August 2010 beim Internationalen Jazzfestival „Tremplin Jazz d’Avignon“ sowohl mit dem „Grand Prix“ als auch dem „Prix de Public“ ausgezeichnet.

Nachdem sich Krassport mit seiner ungewöhnlichen Trio-Besetzung die verschiedensten Jazz-Standards auf verfremdende Art und Weise vorgeknöpft hat, dringt es nun in die Gefilde der Spätromantik vor. Thema ist die bekannte Orchestersuite „The Planets“ von Gustav Holst. Aus dem für großes Sinfonieorchester geschriebenen Stück „The Planets“ wird Musik, die sowohl das feingeistig Ausgeklügelte des Originals beinhaltet, als auch jazztypisch frei agiert. Ungewöhnliche Klänge, große Formen, Grooves und Teile, die mal an Neue Musik, mal an Free Jazz erinnern; all das findet zu neuer Einheit zusammen. Krassport schlägt mit „The Planets“ eine Brücke von der Klassik zum Jazz und umgekehrt. Jazz kann ausnotiert, festgelegt und komplex sein; mit den strengen Vorgaben der Klassik kann frei umgegangen werden.

The GrandMothers of Invention

Napoleon Murphy Brock (mit F.Z. von 1974-1984) – vocals, tenor sax, flute; Tom Fowler (mit F.Z. von 1973-1976) – bass; Don Preston (mit F.Z. von 1967-1974)- keyboard, synthesizer; Miroslav Tadic – guitar; Christopher Garcia – drums, percussion

Wenn es eine musikalische Legende gibt, die die 60er- und 70er-Jahre des 20. Jahrhunderts geprägt haben, so ist das sicherlich Frank Zappa . Er veröffentlichte mehr als 60 Musikalben, welche die Rockmusik erheblich beeinflusst haben, sowohl durch Zappas von Stilanleihen und rhythmischer Vielfalt geprägten Kompositionen, als auch durch seine Texte. Diese nahmen Bezug auf Popkultur und Zeitgeschehen und waren oft satirisch oder auch dadaistisch-absurd geprägt. Die bekannteste Band, die Frank Zappa im Laufe seiner Karriere geleitet hat, ist sicherlich „The Mothers of Invention“. Die Formation besteht immer noch, allerdings hat man dem Alter Tribut gezollt und sich in „The Grand Mothers of Invention“ umbenannt. Mitglieder der Band haben sich bereits in den 1960er und 70er Jahren die Bühne mit Frank Zappa geteilt und führen die Tradition des legendären Musikers und seiner frühen Band fort.

„The Grand Mothers of Invention“ ist die einzige progressive Rock Band, deren Mitglieder seither ununterbrochen im Künstlerkreis um Zappa aufgetreten sind. Die Band hat weltweit über 140 Konzerte gegeben, darunter Auftritte auf dem Frankfurt Jazzfestival, dem Zappanale Festival oder mit dem Bergen Filharmonik Orkester in Norwegen.

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