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Montag, 23. Oktober 2017 · wolkig  wolkig bei 8 ℃ · Schmerztherapeut und Palliativmediziner stellt Buch vorIn Zeiten des abnehmenden LichtsPilzwanderung in Hassel

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Programm der Kinowerkstatt

Das Leben des 13-jährigen Frits verändert sich für immer, als er eine verkratzte Schallplatte mit Martin Luther Kings Rede „I have a dream“ anhört. Frits verfolgt auf dem ersten Fernseher der Familie die Protestbewegung der 68er Jahre und die amerikanische Bürgerrechtsbewegung. Er ist begeistert von Rock’n’Roll, seinem neuen Hippie-Lehrer und der Aufbruchsstimmung einer ganzen Generation. Als Frits nach den Sommerferien 1969 in eine neue Schule wechselt, beginnt sein Albtraum: Hier regiert Schulleiter Svendsen, der auffällige Kinder gern mit einer Tracht Prügel im Zaum hält. Als er Frits nach einem harmlosen Streich beinahe ein Ohr abreißt, regt sich der Widerstand des Jungen. Befeuert durch seine Begeisterung für Martin Luther King und die Hippie-Ideale des jungen Lehrers Freddie (Anders W. Berthelsen aus „Italienisch für Anfänger“), startet Frits mit seinen Eltern einen Feldzug gegen den bisher unantastbaren Rektor denn sein Glaube an Gerechtigkeit gerät ins Wanken, als er Opfer der brutalen Wutattacken des Schuldirektors Lindum-Svensson wird. Frits benennt sich in Martin um – und beginnt zu träumen: von einer Schule ohne Angst. Seine glühende Bewunderung für Martin Luther King gibt ihm die Kraft zur Rebellion gegen die scheinbar unanfechtbare Obrigkeit. Dabei wird nicht nur sein Mut auf eine harte Probe gestellt, sondern auch seine Eltern, Mitschüler und Lehrer werden gezwungen, Stellung zu beziehen.

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St. Ingberter Anzeiger ·
1865–2017