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Südfrankreich für Kenner:

Alljährlich stellt die VHS St. Ingbert eine Region des französischen Südens in einem Filmabend vor. Dieses Mal ist es Midi-Pyrenees mit den stolzen Zeugnissen einer unvergleichlichen Stadtkultur: Albi, Moissac, Montauban, Gaillac und die Regionshauptstadt Toulouse – hier sind alle Gebäude seit der Römerzeit aus Backstein errichtet, und alles leuchtet ringsum in warmen Rottönen. Höhenburgen und wilde Flusstäler wie das des Tarn sorgen für dramatische Landschaftsakzente.

In Kirchen, Abteien und Museen sind Schätze romanischer Kunst zu bewundern. Aber auch die gotischen Kirchenbauten und gleichzeitig entstandenen Bischofspaläste – allen voran die Kathedrale von Albi und das Dominikanerkloster von Toulouse – sind bemerkenswert, sie präsentieren sich als wahre Zwingburgen in den blutigen Kämpfen gegen die Häresie der Katharer.

Eine Besonderheit der Region stellen nicht zuletzt die Bastiden dar, planmäßig angelegte Städtegründungen aus dem 13. Jahrhundert, in der Regel schachbrettartig konzipiert mit Arkadenhäusern und mächtigen Markthallen. Diese Neustädte sollten die Ansprüche der französischen bzw. englischen Monarchen auf das Umland untermauern.

Am Montag, 25. Juni, 19.30 Uhr, soll im Kulturhaus in der Annastraße 30 anhand von Filmimpressionen ein Eindruck von Landschaften und Kulturstätten vermittelt werden

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St. Ingberter Anzeiger ·
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