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Diana und „The Queen“

mit Helen Mirren, James Cromwell, Michael Sheen, Alex Jennings – Prädikat: besonders wertvoll – FSK: ohne Altersbeschränkung – Länge: 104 min. – und zwar am Freitag, den 6. Juli, um 21.45 Uhr, sowie am Sonntag und Montag, 8. und 9. Juli, jeweils um 20 Uhr.

Zehn Jahre ist es her: Die Welt ist geschockt, als am 31. August 1997 aus Paris die Nachricht eintrifft: Lady Diana, die geschiedene Frau des britischen Thronfolgers, hat einen schweren Verkehrsunfall erlitten. Der Schock wird umso größer, als bekannt wird, dass Lady Diana den Unfall nicht überlebt hat. Die Bevölkerung des britischen Königreichs, die Diana längst zur Prinzessin der Herzen erkoren hat, fällt in tiefe Trauer.

Unfähig, sich der Öffentlichkeit zu stellen, verschanzt sich Queen Elizabeth II. (Helen Mirren) mit ihrem Mann Prinz Philip (James Cromwell) und den anderen Mitgliedern ihrer Familie hinter den hohen Mauern ihres Schlosses. Sie kann und will sich nicht der öffentlichen Trauer anschließen, die von ihr selbst nach der Scheidung Dianas aufgestellte Staatsräson lässt dies nicht zu. Die britische Öffentlichkeit aber hat kein Verständnis für die zur Schau getragene Hartherzigkeit der Windsors. Ein tiefer Graben zwischen Königshaus und Volk reißt auf.

Premierminister Tony Blair (Michael Sheen) versucht zu vermitteln, aber auch er verlangt eine Stellungnahme der Monarchin. Und noch mehr: Es soll eine offizielle Totenfeier und ein Staatsbegräbnis geben. Die Königin aber weigert sich. Ein zähes Ringen beginnt um das, was zur privaten Tragödie der Lady Diana Spencer und dem englischen Königshaus gehört, und um das, was die Öffentlichkeit und die Presse zu Recht beanspruchen.

Ein entlarvender Blick hinter die höfische Etikette des preisgekrönten Regisseurs Stephen Frears und seines Drehbuchautors Peter Morgan. Ein packender, menschlicher und humorvoller Film mit einer großartigen Helen Mirren in der Hauptrolle. Hauptdarstellerin Helen Mirren wurde für ihre grandiose Leistung auf dem Filmfestival von Venedig 2006 mit der Coppa Volpi als beste Darstellerin ausgezeichnet, erhielt den Oscar 2007 inder Kategorie „Beste Hauptdarstellerin“, Peter Morgan erhielt den Preis für das beste Drehbuch.

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