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Stadtführung durch Albert Weisgerbers Sankt Ingbert: “Auf Entdeckungsreise durch die Belle Epoque”

Nach wie vor gilt Albert Weisgerber (1878 – 1915) nicht nur als der bedeutendste Künstler, den das heutige Saarland hervorgebracht hat, sondern auch als einer der einflussreichsten deutschen Maler zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Wie Weisgerber selbst erlebete dabei auch seine Heimatstadt eine rasante Entwicklung: War sie schon vor seiner Geburt einer der wichtigsten Industriestandorte des Königreichs Bayern, wurde Sankt Ingbert zwischen Reichsgründung und Erstem Weltkrieg sogar zur “Boomtown” der Rheinpfalz.
Bis heute erinnern zahlreiche Zeitzeugnisse und ein in dieser Form selbst landesweit einzigartiges Stadtbild an jene spannende Epoche, deren stolzes Selbstbewußtsein sich nach wie vor in den Fassaden zahlreicher Gebäude der einstmaligen Grenz- und Kreisstadt widerspiegelt. So verspricht der Stadtspaziergang mit dem Journalisten und Künstler Klaus Friedrich einen spannenden Streifzug durch ein “Bilderbuch der Architekturgeschichte” – und es lassen sich entlang weniger hundert Meter zugleich 300 Jahre Regionalgeschichte erleben.
Der Rundgang auf Weisgerbers Spuren führt zu allerlei markanten Stationen und stillen Winkeln und erschließt parallel zum Lebenslauf des großen Künstlers noch einmal den Pioniergeist der Gründerzeit sowie das Lebensgefühl der legendären “Belle Epoque”. Jugendstilvillen und Gotteshäuser, Arbeitersiedlungen und Fabrikanlagen stehen dabei ebenso auf dem Programm wie Bruderkrieg und Alltagsleben, Kaiserkult und Klassenkampf. Verblüffende Einblicke und ungewöhnliche Ausblicke inklusive.
Treffpunkt ist um 14.30 Uhr vor dem Museum St. Ingbert, Am Markt 7. Der Kostenbeitrag beläuft sich auf 4,- EUR. Um Anmeldung bei der KEB, Tel.: 06894/9630516, Fax: 96305-22 oder E-Mail: KEBSaarpfalz@aol.com wird gebeten.

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St. Ingberter Anzeiger ·
1865–2017