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Kinowerkstatt – Programm vom 13. – 16. Juli:

Die Kinowerkstatt St. Ingbert, Pfarrgasse 49, erinnert in dieser Woche, am Freitag, den 13. Juli, um 19 Uhr, mit dem Film ‚Frida‘ an die Malerin Frida Kahlo, die Anfang JUli 100 Jahre alt geworden wäre. ‚Frida‘ (USA / Kanada 2002), der Film von Julie Taymor mit der phantastischen Salma Hayek in der Hauptrolle ist mehr als eine Künstlerbiografie: ‚Frida‘ ist kraftvolles, überwältigendes und leidenschaftliches Kino – eine Ode an die Kunst, die Liebe und das Leben selbst.Weitere Darsteller: Alfred Molina, Geoffrey Rush, Edward Norton, Antonio Banderas, Mia Maestro, Ashley Judd, Roger Rees, Valeria Golino, Diego Luna – Prädikat: wertvoll – FSK: ab 12.

Mexiko, Anfang des 20. Jahrhunderts: Die junge, lebenslustige Frida Kahlo genießt ihr Teenagerdasein in vollen Zügen – bis ein tragischer Unfall das ungestüme Mädchen ans Bett fesselt. Getrieben von ihrem unerschütterlichen Lebensmut fängt Frida an zu malen – in ihren gefühlsgewaltigen Bildern gibt sie ihren Träumen, Sehnsüchten und den nicht enden wollenden Schmerzen Ausdruck.

Wieder genesen, wird der berühmte Maler Diego Rivera (ALFRED MOLINA) auf die bildschöne Mexikanerin aufmerksam – die beiden verlieben sich ineinander, heiraten und leben eine der aufregendsten, verrücktesten Liebesgeschichten des 20. Jahrhunderts.

Das Gefühlschaos ihrer Ehe, die zahlreichen Liebschaften mit Männern und Frauen, das atemlose Leben im Kreis anderer Künstler, ihr leidenschaftlicher Kampf für den Kommunismus, die unbändige Lebenslust und nicht zuletzt die schillernden Farben Mexikos – all das schlägt sich in Frida Kahlos einmaligem kreativen Schaffen nieder und macht sie zu einer der ausdrucksstärksten Künstlerinnen aller Zeiten.
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Am Sonntag, den 15. Juli, und am Montag, den 16. JUli, jeweils um 20 Uhr ist „The Queen“ (Großbritannien / Frankreich / Italien 2006) von Stephen Frears mit Helen Mirren, James Cromwell, Michael Sheen, Alex Jennings – Prädikat: besonders wertvoll – FSK: ohne Altersbeschränkung, zu sehen. Die Welt ist geschockt, als am 31. August 1997 aus Paris die Nachricht eintrifft: Lady Diana, die geschiedene Frau des britischen Thronfolgers, hat einen schweren Verkehrsunfall erlitten. Der Schock wird umso größer, als bekannt wird, dass Lady Diana den Unfall nicht überlebt hat. Die Bevölkerung des britischen Königreichs, die Diana längst zur Prinzessin der Herzen erkoren hat, fällt in tiefe Trauer. Liebevoll und mit bissigem Humor umkreist Stephen Frears die seltsame Welt der Royals, ohne sie allerdings zur Karikatur verkommen zu lassen. «The Queen» ist ein Gedankenspiel, wie es nach Dianas Tod damals im Palast zugegangen sein könnte. Ein entlarvender Blick hinter die höfische Etikette des preisgekrönten Regisseurs Stephen Frears und seines Drehbuchautors Peter Morgan. Ein packender, menschlicher und humorvoller Film mit einer großartigen Helen Mirren in der Hauptrolle. Hauptdarstellerin Helen Mirren wurde für ihre grandiose Leistung auf dem Filmfestival von Venedig 2006 mit der Coppa Volpi als beste Darstellerin ausgezeichnet. Peter Morgan erhielt den Preis für das beste Drehbuch.

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