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SPD: Brandschaden der Josefskirche: und die Anwohner?

Weniger gelungen war das Krisenmanagement der Stadt im Hinblick auf Hilfen für geschädigte Anwohner und für betroffene Geschäftsinhaber.

Nach Informationen der SPD-Fraktion im Stadtrat wurden geschädigte Bürger von der Verwaltung mit dem Hinweis abgewiesen, sie sollten sich an die Versicherung wenden. Eine im Einzelfall notwendige Soforthilfe wurde verweigert. Den betroffenen Mitbürgern wurden weder Ansprechpersonen in der Verwaltung benannt noch wurde von Seiten der Verwaltung bei den Bürgen über notwendige Hilfen nachgefragt.
Diese Tätigkeit haben die Mitglieder der SPD Christina Wieth, Mathilde Thiel und Dr. Reiner Kirn übernommen. Sie sprachen bei den betroffenen Familien vor und versuchten Kontakte zur Verwaltung zu knüpfen. Die SPD-Fraktion fordert die Verwaltung auf, den betroffenen Personen Ansprechpartner in der Verwaltung zu benennen oder direkt mit den Anwohnern die Schäden zu besprechen. Hilfen für geschädigte Geschäftsinhaber (Schließung des Betriebes über mehrere Tage und somit keine Einnahmen) könnten auch darin bestehen, dass in der städtischen Zeitschrift kostenfreie oder kostengünstige Werbung geschaltet werden kann.

Die SPD-Fraktion geht davon aus, dass angemessene Teile der in der Sondersitzung bewilligten 50.000,-€ auch für Schäden bei geschädigten Anwohnern und Geschäftsleuten zur Verfügung stehen, sofern diese Schäden nicht über Versicherungen abgedeckt sind.

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St. Ingberter Anzeiger ·
1865–2017