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Zum Oldtimermuseum und nach „Bayrisch Zell“

Als St. Ingbert im 19. Jahrhundert zum blühenden städtischen Gemeinwesen aufstieg, war dies der rasanten Entwicklung von Bergbau und Industrie zu verdanken. Bis in die 60er Jahre des 20. Jahrhunderts hinein waren Kohlegrube, Glashütten und Metallverarbeitung zentrale Stützen des Wohlstandes.

Unter Leitung von Monika Conrad startet die Stadtrundfahrt am Mittwoch, 26. September, um 14 Uhr auf dem Rendezvousplatz am Rathaus, zu heute noch erhaltenen und als Industriedenkmäler gepflegten Orten, wie Baumwollspinnerei und Werkssiedlung „Alte Schmelz“ sowie den neuen Stützen des Handels und Wandels am Beginn des 21. Jahrhunderts.

Für Oldtimerfreunde gibt es einen besonderen Leckerbissen. Auf einem 900 qm großen Gelände wird eine Sammlung von deutschen Nachkriegswagen, Motorrollern und Kleinstcampingfahrzeugen in einem anspruchsvollen Ambiente präsentiert, die die Herzen eines manchen Besuchers höher schlagen lässt.

Zum Abschluss der Fahrt geht es nach Schnappach, dem ehemaligen St. Ingberter Stadtteil, heute zur Gemeinde Sulzbach gehörend. Rast gemacht wird dabei mit Kaffee und Kuchen im traditionsreichen Gasthaus „Bayrisch Zell“.

Die Teilnahme an der Stadtrundfahrt am Mittwoch, 26. September ab 14 Uhr, Start am Rendezvousplatz beim Rathaus, kostet 12 Euro inklusive Imbiss.

Kartenvorbestellung im Kulturamt (06894/13514) oder im Museum St. Ingbert (06894/13358). Anmeldung unbedingt erforderlich.

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St. Ingberter Anzeiger ·
1865–2017