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Lesung Marina Heib in der Stadtbücherei

31. August, um 19 Uhr in der Stadtbücherei St. Ingbert aus ihrem Erstlingswerk „ Weißes Licht „.

Der Roman bietet eindrückliche Hochspannung und ist laut der Frauenzeitschrift „petra“ „ein überzeugendes Debüt um religiösen Wahn und Kindesmissbrauch“.

Geschildert wird die Jagd einer Sonderkommission nach einem Kindermörder im Umfeld des organisierten Kinderhandels und der Pädophilie. Dabei gibt es einige Passagen, die in unserer näheren Umgebung angesiedelt sind, z.B. im Sengscheider Wald bei Hänsel und Gretel. Mit Blick auf den Pascal-Prozess ist die brisante Thematik gerade im Saarland hochaktuell und leider auch sehr realitätsbezogen.

Das Buch ist sprachlich beeindruckend, inhaltlich schlüssig und sehr spannend, aufgrund der unbeschönigten Darstellung von Kindesmissbrauch allerdings streckenweise auch schwer erträglich und schockierend.

Marina Heib, geboren und aufgewachsen in St. Ingbert, zog nach ihrem Philosophie- und Orientalistikstudium der Arbeit wegen nach Hamburg. Dort lebt sie nach journalistischer Arbeit heute noch, inzwischen als Schriftstellerin und Drehbuchautorin.

Demnächst erscheint bereits ihr zweites Buch »Eisblut«.

Marina Heib kommt besonders gerne zur Lesung nach St.Ingbert zurück, da sie nach eigener Aussage “ ihrer saarländischen Heimat sehr verbunden ist und auch immer bleiben wird, wie sich das für eine waschechte Exil-Saarländerin gehört.“

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St. Ingberter Anzeiger ·
1865–2017