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Hohen Strompreisen nicht hilflos ausgeliefert

Steigende Strompreise sind für viele Verbraucher ein zusätzlicher Anreiz zum Stromsparen, stellt die Verbraucherzentrale fest. Trotz steigender Stromtarife muss die Jahresrechnung nicht höher als im Vorjahr ausfallen, wenn der Stromverbrauch durch Einsparung oder effizientere Nutzung gesenkt werden kann.

Der größte Teil des Haushaltsstromes wird zur Erzeugung von Wärme oder zum Kühlen gebraucht. Und dort sind auch die größten Einsparungen zu erzielen, so die Energieberater der Verbraucherzentrale. Gemeint sind die Warmwasserbereitung, Waschmaschine, Trockner und Geschirrspüler sowie Kühl- und Gefrierschränke.

Auch bei Geräten, die keine Wärme oder Kälte erzeugen, aber rund um die Uhr in Betrieb sind, können Einsparungen zu einem spürbaren Erfolg führen. In manchen Fällen genügt es, die Geräte nicht permanent auf Stand-by weiter in Betrieb zu lassen, sondern beispielsweise mittels einer ausschaltbaren Steckerleiste vom Netz zu trennen. In anderen Fällen hilft eine Zeitschaltuhr.

Engagierte Mitbürger können den Spieß umdrehen und mit einer Photovoltaik-Anlage selbst zum Stromproduzenten werden. Der Strom wird über einen separaten Zähler ins öffentliche Netz eingespeist und vom örtlichen Netzbetreiber 20 Jahre lang mit einem erhöhten Einspeisetarif vergütet. So wird die Produktion von ökologischem Sonnenstrom auch zu einer lukrativen Geldanlage. Nach diesen 20 Jahren kann der Strom selbst genutzt werden.

Beratungen zum Stromsparen sowie zur Technik und Wirtschaftlichkeit einer Photovoltaikanlage bieten die Energieberater der Verbraucherzentrale an.

In St. Ingbert finden jeden Montag von 14.00 bis 17.00 Uhr Energieberatungen in der Kaiserstraße 71 im Infozenter der Stadtwerke statt.
Anmeldung: 06894 / 955 2550.

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St. Ingberter Anzeiger ·
1865–2017