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Stadtrundfahrt mit Besuch der Martin-Luther-Kirche

Die Reste der ehemaligen Grube St. Ingbert, die 1959 stillgelegt wurde, sind das wichtigste Zeugnis bayerischen Bergbaus an der Saar. Die Fördersohle, der so genannte Rischbachstollen, zwischen 1842 und 1852 entstanden, ist heute ein Erlebnisbergwerk zur Technik und Arbeitsweise des Bergbaus im 19. Jahrhundert. Relikte über Tage sind neben dem Zechenhaus auch die Grubensiedlung, ein Zeugnis bergmännischen Wohnens, deren Bergmannshäuser mit ihrer typischen Architektur das Bild der Stadt prägen.

Die Martin-Luther-Kirche wird die nächste ausführliche Station der Rundfahrt sein. Die Wurzeln der evangelischen Minderheit reichen zurück bis ins 18. Jahrhundert, als unter dem protestantischen Pächter des St. Ingberter Eisenwerks, Philipp Heinrich Krämer, ab 1788 vermehrt, Protestanten im Eisenwerk Arbeit fanden. Dazu kamen im Lauf der Zeit Bergleute und Glasmacher, die in St. Ingbert ihr Brot verdienten. Seit dem Jahr 1859 hat die evangelische Gemeinde ihr eigenes Gotteshaus, die Martin-Luther-Kirche. Pfarrer Wagner wird die Teilnehmer der Stadtrundfahrt gerne durch „seine“ Kirche führen.

Ein besonderer Abschluss bei dieser Rundfahrt wird im Zechenhaus geboten. Hier gibt es ein „Bergmannsfrühstück“, Wie einst bei den Bergleuten gibt es „Worschd, Weck und Bier“ und danach einen Schnaps, das so genannte „Grubenwasser“.

Die Rundfahrt am Freitag, 12. Oktober, startet um 14 Uhr am Rendezvous-Platz neben dem Rathaus. Der Preis für pro Person beträgt inklusive Bergmannsfrühstück 12 Euro.

Kartenvorbestellung im Kulturamt unter Telefonnummer 06894/13514. Verbindliche Anmeldung unbedingt erforderlich.

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St. Ingberter Anzeiger ·
1865–2017