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Bitburger Open – Spielplan bescherte Matches der Extra-Klasse

Somit betraten die gesetzten Badminton-Cracks erstmals die fünf Spielfelder in der Saarbrücker Saarlandhalle. Um 9 Uhr eröffnete das Topgesetzte deutsche Mixed Ingo Kindervater und Kathrin Piotrowski die erste Runde des Grand Prix Turniers. Gegen die Engländer Chris Langridge und Joanne Nicholas siegten sie mit 26:24, 21:10.

Heute auch der erste Auftritt von Lokalmatadorin Huaiwen Xu. Gegen die Dänin Camila Sorensen gab es im Dameneinzel einen lockeren Aufgalopp: 21:13, 21:9. Morgen trifft die zweifache WM-Bronze-Gewinnerin auf Patty Stolzenbach aus den Niederlanden. „Ich fühle mich im Moment sehr gut, die Müdigkeit der vergangenen Tage ist einigermaßen aus den Beinen“, macht Xu Hoffnung auf ihren sechsten Bitburger Open Titel. Holprig war dagegen der Turnier-Auftakt von Juliane Schenk: Die an Position drei gesetzte Berlinerin besiegte Nathalie Descamps aus Belgien mit 22:20, 21:16. Im morgigen Achtelfinale trifft Schenk auf die Vietnamesin Nguyen Nhung Le Ngoc. Kaum eine Chance hatte Carola Bott. Die Langenfelderin traf auf die amtierende Junioren-Weltmeisterin Yihan Wang aus China. Hielt die Deutsche im ersten Satz mit 15:21 noch sehr gut mit, ließ die Chinesin im zweiten nichts anbrennen und gewann 21:8.

In der trotz – oder gerade wegen – dem Feiertag sehr gut besuchten Saarlandhalle gab es im Herreneinzel eine faustdicke Überraschung: In einem packenden Dreisatz-Match rang Marc Zwiebler den EM-Dritte von 2006 und zweifachen Bitburger Open Gewinner Niels-Christian Kaldau nieder. Der Deutsche besiegte den Dänen mit 21:16, 15:21, 21:14. Hart kämpfen musste auch Roman Spitko. Gegen den Qualifikanten Lester Oey aus den Niederlanden war es eng: 23:25, 21:19, 21:17. „Ich weiß auch nicht, hier beim Heimturnier ist der Druck immer immens groß. Es sind viele Freunde und Fans da, die mich unterstützen. Dann kommt eine Priese Nervosität hinzu und schon kommt man ins Schwimmen“, sagt der Nationalspieler. Das schwerste Los von allen hatten die Deutschen Claudia Vogelgsang und Kim Buss. Sie mussten im Damendoppel gegen die amtierenden Weltmeisterinnen Wei Yang und Jiewen Zhang antreten. Die Chinesinnen siegten erwartungsgemäß deutlich mit 21:8, 21:6. Überhaupt keine Probleme hatte das Vorzeige-Doppel Nicole Grether und Juliane Schenk beim deutsch-deutschen Duell gegen Mona Reich/ Vera Geuenich. Mit 21:6, 21:8 setzten sich die Berlinerinnen durch.

Im Herrendoppel kamen die an Position Eins gesetzten Roman Spitko und Michael Fuchs ebenso weiter wie im Mixed die an Zwei gesetzten Kristof Hopp und Birgit Overzier. Beim morgigen Achtelfinale können die Zuschauer noch bei insgesamt 20 Begegnungen mit deutscher Beteiligung die Daumen drücken. So gab sich auch Bundestrainer Jeroen van Dijk sehr zufrieden: „Heute war ein guter Tag. Es ist alles prima gelaufen. Vor allem unsere Top-Leute haben sehr gut gespielt. Bei so einem Heimturnier sind die Erwartungen immer sehr hoch, da haben unsere Spieler schon öfter mal blockiert. Das war heute nicht so, wir haben den Heimvorteil richtig genutzt.“ Morgen steigen dann auch der Deutsche Meister Björn Joppien, der WM-Schreck Anup Sridhar aus Indien und der an Eins gesetzte Pole Przemyslaw Wacha ins Turnier ein. Die Herren hatten heute ein Freilos.

Weitere Informationen finden sich auf der Homepage der Bitburger Open: www.bitburger-open.de

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