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Spielbericht UBS Rheintal gegen SGH St. Ingbert I 35:31 (19:12)

Der stark ersatzgeschwächte SGH-Express hat trotz eines überragenden
Peter Jancik gegen die UVS-Rheintal die erste Saisonniederlage (31:35)
hinnehmen müssen. Verloren wurde das Spiel in der ersten Halbzeit
(19:12). Allerdings fehlten verletzungsbedingt starke Spieler wie Roman
Kraus, Dominic Mader, Thorsten Blaumeiser und Mirko Schwarz, während
UVS-Trainer Reckenthäler aus dem Vollen schöpfen konnte.

Peter Masica begann mit einer 6:0-Abwehr, die gut funktionierte bis auf
die Zusammenarbeit zwischen Abwehr und Torwart. Die Rheinländer spielten
einen Tempohandball, konzentriert in der Abwehr, während bei den
Saarländern das Zusammenwirken der Spieler, die bisher noch nicht so oft
im Einsatz waren, nicht ganz harmonisch wirkte. Das ganze SGH-Team war
am Anfang noch nicht hellwach, so Abteilungsleiter Klaus Weiland. Für
Sebastian Marx war es der erste längere Einsatz. Er hofft, dass es beim
nächsten Mal besser klappt. Konnten die St. Ingberter in den ersten fünf
Minuten noch mithalten (3:3), gerieten sie immer mehr in Rückstand.
Reihenweise wurden Chancen vergeben. Zwölf verwandelten Treffern standen
19 Fehlversuche gegenüber. Ein wacher Keeper auf Seiten des Gegners und
der unkonzentrierte Abschluss bei der Gästen ermöglichten Rheintal immer
wieder Tempogegenstöße. „Wir haben zu statisch gespielt, die Bewegung
hat gefehlt, so dass uns der Gegner sein Spiel aufzwingen konnte, heute
haben nicht nur vier wichtige Spieler gefehlt, auch Jakub Balaz war
nicht in Form“, kommentiert der SGH-Coach. Peter Jancik behielt die
Übersicht und verhinderte mit seinen insgesamt 12 Toren, dass der
Abstand nicht größer wurde. Kurz vor der Pause konnte er sogar einen
direkten Freiwurf zum 19:12 verwandeln.

Nach dem Seitenwechsel agierte die SGH mit offener Deckung, und schon
stellte sich der Erfolg ein. Tor für Tor wurden aufgeholt , vor allem
Mike White machte Druck. Während Jakub Balaz in den ersten dreißig
Minuten kein Tor gelang, hatte er jetzt Anteil an der Aufholjagd (24:19,
40.). Auch Michael Deckert und Martin Schwarz rackerten unermüdlich,
„kämpferisch kann ich meinen Jungs nichts vorwerfen, sie wollten siegen,
sie haben sich nie aufgegeben, wir haben den Gegner jetzt auch zu
Fehlern zwingen können“, lobt Peter Masica. Zehn Minuten vor Spielende
harmonierte das SGH-Team immer besser (27:23). Obwohl zeitweise nur vier
Feldspieler bei der SGH zu Gange waren, konnten die Rheinländer den
Abstand nicht vergrößern. „Es hat nicht mehr gereicht, der Rückstand war
zu groß, unser Kader heute zu klein, zum Schluss haben uns die Kräfte
gefehlt, viele Möglichkeiten zum Auswechseln hatte ich nicht.“ Nur
teilweise war der SGH-Coach mit der Leistung der Ersatzspieler
zufrieden, „nicht alle haben mich überzeugt.“ Die Ausfälle konnten nicht
kompensiert werden.

Während Reckenthäler schon früh (40.) wusste, dass sein Team das Match
nicht verlieren würde, konterte Mascia, „Wir freuen uns schon auf die
Revanche in St. Ingbert.“ Klaus Weiland sprach von einer verpassten
Chance, „denn so groß waren die Unterschiede nicht. Wir haben jetzt zwei
Wochen Zeit, uns zu regenerieren. Wir müssen versuchen, in den nächsten
Spielen aufzuholen. Allerdings werden Dominic Mader und Roman Kraus
weiter fehlen.“ Thorsten Blaumeiser hofft auf seinen Einsatz, Roman
Kraus wird erst wieder am 27. Oktober dabei sein können, da er bis dahin
noch gesperrt ist.

Tore für die SGH: Peter Jancik (12), Michael Deckert, Mike White, Jakub
Balaz (je 4), Alexander Wesely, Jan Weise, Sebastian Marx (je 2) und
Martin Schwarz (1).

Nächstes Spiel der SGH: Samstag, 20. Oktober, 19,30 Uhr in der
Ingobertushalle gegen die HSG Kastellaun-Simmern.

Un dnach dem Spiel… Die dritte Halbzeit im Ratskeller St. Ingbert!!!

SGH St. Ingbert -Der Handball lebt- www.sgh-sankt-ingbert.de

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