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GRÜNE verurteilen Interessenlosigkeit von Saarstahl an Alter Schmelz

Was zukünftig noch Gewinn bringen könnte, wie das relativ von Schadstoffen unbelastete Grundstück des ehemaligen Krämerschen Parkes, das behält Saarstahl und verweigert die Öffnung bzw. Wiederherstellung des englischen Gartens.
Was Saarstahl hohe Erhaltungs – und Sanierungskosten abverlangt hätte wie z.B. der Erhalt der denkmalgeschützten Gebäude im Drahtwerk Süd oder die Sanierung der hoch mit Schadstoffen belasteten Flächen von Drahtwerk Nord, das hat Saarstahl der Allgemeinheit, der Kommune St. Ingbert überlassen.
Stadt und Land , mit unterstützenden Mitteln der EU , haben in den vergangenen 10 Jahren Millionen in den Erhalt der denkmalgeschützten Gebäude Alte Schmelz gesteckt. Nun wird wieder von der Stadt 1 Million in die Erhaltung der Mechanischen Werkstatt und Möllerhalle investiert.
Saarstahl unterstützt hier nicht mit einem Euro.
Stadt und Land, mit unterstützenden EU- Mitteln , müssen mehrere Millionen für die Bodenentgiftung des Drahtwerk Nord – Geländes und fast 20 Millionen für die Revitalisierung des Drahtwerk Nord –Geländes aufbringen. Die Stahlindustrie hat zu Lasten der St. Ingberter Umwelt über hundert Jahre Gewinne gemacht, verweigert aber die Mitverantwortung für die Sanierung der Umwelt bzw. für die Revitalisierung des Drahtwerk Nord Geländes. Kein Euro kommt von Saarstahl, sondern alles muss die Allgemeinheit , müssen die Steuerzahler finanzieren.
Deshalb ist es ein Hohn, wenn Herr Hermann Josef Blumann , Rechtsabteilung Saarstahl, die
Überlassung der Flächen Alte Schmelz und Drahtwerk Nord als Beitrag Saarstahls zum Allgemeinwohl darstellt.
Wann endlich übernimmt Saarstahl Verantwortung für seine Hinterlassenschaften im Sinne des Gemeinwohles ? Bei dem Stahlboom und den guten Zukunftsperspektiven für saarl. Stahl ist es an der Zeit für Saarstahl in St. Ingbert ein Zeichen zu setzen.
BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN St. INGBERT erwarten von Saarstahl die Freigabe des Geländes ehemaliger Englischer Garten für die Bürger, als auch Investitionen für die Erhaltung der Direktorenvilla.

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1865–2017