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Handball: Spielbericht TSV Kuhardt gegen SGH St. Ingbert I

Das spielerische Tief der SGH St. Ingbert hält an, erneut zeigte die SGH
St. Ingbert keine berauschende Leistung. In einem dramatischen Spiel und
einem Kampf auf Messers Schneide verlor sie in Kuhardt knapp mit 32:31
(13:14). Zu wenig Bewegung und zu viele technische Fehler im Angriff,
schlechte Pässe, aber auch Verletzungen der Leistungsträger waren der
Hauptgrund dafür. Enttäuscht war nicht nur Abteilungsleiter Klaus
Weiland (SGH): „Von zwei schwachen Teams hat das schwächere verloren,
und so wie wir agiert haben, war das verdient. Kuhardt hat aus seinen
Möglichkeiten das Optimale gemacht. Natürlich trifft uns auch die
Verletzungsmisere hart.“

Während die SGH gut begann, hatte Kuhardt im Angriff kein Glück (2:5,
8.). Dann aber brachten die Pfälzer enorme Hektik ins Spiel, von der
sich die Saarländer anstecken ließen, fanden nicht zu ihrem Spiel. Die
Gastgeber spielten mit offener Deckung, mit der die St. Ingberter nicht
zurecht kamen. Ballverluste häuften sich, die St. Ingberter Abwehr
stand, vor allem Keeper Christian Dorscheid verhinderte eine Kuhardter
Führung, so dass die Gäste mit einem Tor Vorsprung die Seiten
wechselten. SGH-Coach Peter Masica war nicht zufrieden, „Wir haben uns
zu wenig bewegt.“

Die zweite Halbzeit wurde nicht besser. Kurz nach dem Wiederanpfiff
übernahmen die Gastgeber die Führung (15:14, 31.),die sie nicht mehr
abgaben, sie lagen drei Treffer vorne (ab 43.). Als Jakub Balaz (55.)
den Anschlusstreffer erzielte (29:28), wollte Roman Kraus unbedingt
seiner Mannschaft aus der Klemme helfen, aber seine Verletzung ließ das
nicht zu. Die Uhr zeigte noch zwei Minuten -es stand 32:30-, hielt es
Peter Jancik trotz heftiger Knieschmerzen nicht mehr auf der Bank, er
engagierte sich mit Mirko Schwarz in der Abwehr. An Dramatik waren die
letzten Minuten nicht zu überbieten, ein Kampf auf Messers Schneide.
Alexander Wesely verwandelte sicher zum 32:31, Dorscheid und die Abwehr
verhinderten weitere Treffer der Gastgeber, der Ausgleich lag in der
Luft, doch wieder Ballverlust (59.44) für die SGH und Schlusspfiff. Die
Mannschaft konnte es nicht fassen. „Wir sind mit der offenen Deckung
unseres Gegners nicht zurecht gekommen. Wir haben zu viele Tore über die
Mitte kassiert. Dabei hatten wir uns soviel vorgenommen“, so Alexander
Wesely selbstkritisch.

Peter Masica war niedergeschlagen. „Ich kann mir das nicht erklären,
seit Homburg geht das so. Wir haben im Training das Spiel mit Bewegung
geübt, es hat gut funktioniert. Ich habe gegen Kuhardt kein schönes
Spiel erwartet, es ist ein unangenehmer Gegner, aber wir hätten gewinnen
müssen.“ Abteilungsleiter Klaus Weiland wird sich kommende Woche mit
Trainer und Mannschaft zusammensetzen. „Bei uns ist der Wurm drin. Nach
dem verlorenen Spiel versinken wir im Mittelfeld. Noch ist das nicht
dramatisch. Wenn die Leistungsträger verletzt sind, müssen andere
Verantwortung übernehmen, das hat bisher funktioniert, nun aber nicht
mehr. Es ist ein Rückschlag in der Entwicklung.“

Tore für die SGH:

Dominik Mader 7, Alexander Wesely, Martin Schwarz je 5, Jan Weise, Mirko
Schwarz je 4, Jakub Balaz 3, Thorsten Blaumeiser, Mike White, Sebastian
Marx je 1.

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