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Vorsicht bei Online-Banking

Anhand eines aktuellen Falles soll jedoch die Problematik erneut dargestellt werden.

So wollte bereits im Oktober diesen Jahres ein Mann in St.Ingbert auf direktem eletronischen Wege mit seiner Bank ein Geldgeschäft durchführen, also im Online-Banking.

Dazu gab er eine TAN ( Transaktionsnummer ) ein, woraufhin er eine Nachricht erhielt, daß er mit dieser Nummer keine Geschäfte mehr erledigen könne, da sie bereits ungültig geworden sei.

Darauf hin gab er eine neue TAN und führte sein Bankgeschäft aus.

Stunden später überprüfte er, ob es auch tatsächlich dazu gekommen sei, mußte dann jedoch überrascht feststellen, daß von seinem Konto rund 1500 Euro abgebucht worden waren.

Die polizeilichen Ermittlungen erbrachten nun, daß sich ein Unbekannter in die Leitung zwischen dem Geschädigten und seiner Bank eingeklinkt, dessen erste TAN ausgelesen und mit dieser dann den Geldbetrag auf sein eigenes Konto transferiert hatte.

Man spricht in diesen Fällen von „Phishing“.

Weitere Ermittlungen erbrachten, daß das Geld auf eine Bank nach Estland transferiert wurde.

Nähere Angaben über den dortigen Kontoinhaber konnten bislang nicht erlangt werden.

Die Polizei rät allen Nutzern des „Online-Bankings“, ihre Geldgeschäfte sofort abzubrechen, sollte sich auch nur die geringste Unregelmäßigkeit während des elektronischen Nachrichtenverkehrs ergeben.

Den erfahrungsgemäß vor allem aus dem Ausland agierenden Betrügern ist es oftmals auch schon gelungen, den Nutzern des Online-Bankings vorzugaukeln, diese befänden sich auf der Startseit ihrer Hausbank, indem diese Startseite durch die Betrüger selbst erstellt wurde.

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St. Ingberter Anzeiger ·
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