Nachrichten

Samstag, 19. August 2017 · sonnig  sonnig bei 18 ℃ · Ü30-Party im Eventhaus St. IngbertHasseler Dorffest 2017Jugendcamp des SV Rohrbach 2017

Facebook Twitter Google+ Instagram RSS Feed

Riesenandrang bei Max-Ophüls-Empfang

…, folgten der Einladung der Saarland Medien GmbH, vertreten durch den Geschäftsführer und Direktor der Landesmedienanstalt Saarland, Dr. Gerd Bauer, des Saarländischen Bevollmächtigten beim Bund, Minis-terialdirigent Jürgen Lennartz, und der Künstlerischen Leiterin des Film-festivals MAX OPHÜLS PREIS, Birgit Johnson, zu einem Empfang am 15. Februar 2006 in den Räumlichkeiten der Vertretung des Saarlandes beim Bund in Berlin. Anlass für den Empfang, der nun schon zum vierten Mal stattfand, ist die Aufführung des Siegerfilms des 27. Saarbrücker Filmfestivals MAX OPHÜLS PREIS am 19. Februar 2006.

Der Siegerfilm des diesjährigen Max-Ophüls-Festivals „Schläfer“ von Re-gisseur Benjamin Heisenberg beschreibt eine komplizierte und in ihren Zeitbezügen höchst aktuelle Dreiecksgeschichte.

Der Preisträgerfilm gewann auch den Drehbuchpreis von SR und ZDF und den Filmmusikpreis der Saarland Medien GmbH.

„Das Festival und die Saarland Medien GmbH verbinden bedeutende gemeinsame Ziele: Wir engagieren uns auch durch unsere Filmförderung für den deutschsprachigen Nachwuchsfilm und es gelingt uns dadurch, regionale Kultur mit überregionalem Filmschaffen zu verknüpfen. Saar-brücken wird durch den MAX OPHÜLS PREIS jedes Jahr zur Film- und Festivalstadt und beweist durch die interessante Bandbreite der vorge-stellten Filme seine Offenheit für aktuelle Entwicklungen im Bereich Film. Dies betrifft auch den technischen Fortschritt – in diesem Jahr mit dem Schwerpunkt digitale Produktion und digitale Vorführung. Deshalb hat sich die Saarland Medien auch bei Veranstaltungen zu diesem Zukunfts-thema gerne engagiert“, so Dr. Gerd Bauer.

Der Bevollmächtigte des Saarlandes beim Bund, Jürgen Lennartz, lobte die Förderung des Filmfestivals ausdrücklich: „Ich freue mich sehr, dass wir dank der Saarland Medien GmbH MAX OPHÜLS auch in diesem Jahr nach Berlin zur Berlinale holen konnten. Wir unterstreichen damit die Be-deutung des Saarbrücker Festivals für den deutschsprachigen Raum und bieten den Nachwuchstalenten hiermit eine Plattform für ihr berufliches Weiterkommen sowie eine Art Eintrittskarte in die Welt des internationa-len Films. Zudem spricht auch die immens hohe Teilnehmerzahl an unse-rem Empfang dafür, dass das Saarbrücker Festival MAX OPHÜLS PREIS ein fester Bestandteil der Berlinale geworden ist.“

Das Saarbrücker Filmfestival MAX OPHÜLS PREIS gilt nun schon seit über 20 Jahren als angesehene Größe unter den Festivals der deutschen Filmlandschaft. Der in Saarbrücken geborene Namensgeber des Festi-vals Max Ophüls (1902 – 1957) war in der Zeit der Weimarer Republik an verschiedenen Theatern in Deutschland tätig und entwickelte sein erstes filmisches Schaffen in Berlin. Aufgrund seiner jüdischen Abstammung emigrierte er 1933 nach Frankreich und später in die USA. In den fünfzi-ger Jahren des 20. Jahrhunderts kehrte er nach Europa zurück, um sich in Deutschland und Frankreich seinen Projekten in den Bereichen Thea-ter und Film zu widmen. Max Ophüls gilt als einer der großen Regisseure des 20. Jahrhunderts.

Kommentare

Zu diesem Artikel wurden noch keine Kommentare abgegeben.

Kommentar schreiben

Zu diesem Artikel können keine Kommentare mehr abgegeben werden.

St. Ingberter Anzeiger ·
1865–2017