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Handball: Spielbericht SGH St. Ingbert gegen SG Saulheim

Die erste Handball-Herrenmannschaft der SGH St. Ingbert hat auch im
letzten Heimspiel gegen den Favoriten der Oberliga-RPS, die SG Saulheim,
nicht punkten können und verlor deutlich mit 32:43. Aber die Jungs haben
gekämpft, und die Fans haben trotz Rückstand applaudiert. Die
Verletzungsmisere hält an. Mit nur drei gesunden Spielern musste der
SGH-Coach das Match bestreiten.

Von Anfang an zeigten die Rheinhessen, die letzte Woche den
Tabellenführer VTV Mundenheim deutlich geschlagen hatten, was sie drauf
hatten. Sie übernahmen die Führung, und Jakub Balaz war es, der in den
ersten zehn Minuten mit fünf Toren dafür sorgte, dass der Rückstand
nicht allzu groß wurde, obwohl er selbst angeschlagen ist. Auch Thorsten
Blaumeiser und Dominic Mader waren erfolgreich. Wenn auch die im Angriff
gut herausgearbeiteten Chancen besser verwertet wurden als in den
letzten Spielen, zeigten sich in der Abwehr Schwächen, Keeper Christian
Dorscheid und Manuel Weinmann mussten sich oft alleingelassen fühlen.
Vor allem Roman Kraus, der nach langer Verletzungspause wieder agierte,
sorgte mit Dominic Mader in der zweiten Hälfte der ersten Halbzeit für
Tore (12:16, 22.) und dass der Rückstand für die SGH sich in Grenzen
hielt. Die Saulheimer nutzten vor allem die Fehler der Gastgeber im
Angriff zu schnellen Tempogegenstößen aus, provozierten auch die
Saarländer zu vorschnellen Würfen aufs Tor. Die Anzeigetafel zeigte zur
Halbzeit 17:24.

Nach dem Seitenwechsel stand Torwart Rüdiger Lydorf zum erstenmal nach
seiner Verletzung zwischen den Pfosten. Genau wie bei Roman Kraus, so
Dr. Oliver Schneider, sei die schnelle Genesung beider auf den
unbedingten Willen wieder mitzuspielen sowie die gute Zusammenarbeit
zwischen den Spielern, dem Physiotherapeuten Michael Franz und ihm
zurückzuführen. Lydorf hätte normalerweise erst im Januar wieder
eingesetzt werden können. Was das Spiel betrifft, fehlte die Bewegung,
blitzschnell war der Gegner vorne und schloss erfolgreich ab, obwohl
Rüdiger Lydorf im Kasten erfolgreich agierte und somit einen guten
Einstand zeigte. So vergrößerte sich der Vorsprung der Gäste, Gerrit
Rürup und Frederik Schuhmacher konnten oft ungehindert ihre Treffer
erzielen. „Mein Team hat zu früh aufgegeben“, so Peter Masica. Ab der
40. Spielminute brachte Peter Jancik, dessen Knieschmerzen immer
schlimmer werden, mehr Ordnung ins Spiel, aber auch das half nur
insoweit, dass sich der Rückstand nicht noch mehr vergrößerte. Mirko
Schwarz konnte kaum weiterspielen, durch eine Verletzung an der Hand
konnte er kaum den Ball halten.

„Wir haben gegen einen starken Gegner, einen Gegner mit viel Potential,
verloren, die Mannschaft hat gekämpft, der Wille zum Sieg war da, für
andere Gegner reicht das“, erläutert Peter Masica. Er bedankte sich bei
den Fans, die immer mitgegangen seien und trotz Rückstand das Team immer
unterstützt hätten. „Wir gehen weiter, wir werden den Kopf nicht in den
Sand stecken. Wir hatten Pech mit den Pfostenschüssen, viele halbhohe
Bälle wurden verschossen, am Anfang haben wir durch die Härte des
Gegners viel einstecken müssen.“

Tore für die SGH:
Jakub Balaz 7, Roman Kraus 6, Jan Weise, Dominic Mader je 4; Thorsten
Blaumeiser 3, Michael Deckert, Peter Jancik je 2, Martin Schwarz 2/1,
Mirko Schwarz und Alexander Wesely je 1

Nächstes Spiel: Samstag, 1. Dezember, 19.30 Uhr in Saarburg; Anmeldung
zum Fanbus bei Blumen Schauer, Telefon 52620.

Mehr Infos: www.sgh-sankt-ingbert.de

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St. Ingberter Anzeiger ·
1865–2017