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Kinowerkstatt St. Ingbert zeigt „Ratatouille“.

Besonderer Gag am Rande: Chefkoch Tim Mälzer als Synchronsprecher. Held des achten Spielfilms aus der Animationsschmiede von Pixar ist eine Ratte mit einer Vorliebe für gutes Essen und Kochen. Wie schon in „The Incredibles“ ist Regisseur Brad Bird auch hier ein eindringliches und amüsantes Plädoyer für das Besondere, gegen Mittelmaß und Selbstzufriedenheit gelungen.

Der kleine Remy träumt davon, ein berühmter Chefkoch zu werden. Dabei hat er nicht nur mit den Vorurteilen seiner Familie zu kämpfen, sondern auch mit dem offenkundigen Problem, dass es sich bei dem angepeilten Berufszweig um ein eher nagetierfeindliches Gewerbe handelt: Remy ist eine Ratte! Als das Schicksal Remy nach Paris verschlägt und er ausgerechnet im Restaurant von Starkoch Auguste Gusteau – seinem großen Idol – landet, erfährt er „am eigenen Fell“, welche Gefahren die Haute Cuisine für einen kleinen Nager mit sich bringt. Doch als der Küchenjunge Linguini zufällig Remys spektakuläre Kochkünste entdeckt, wendet sich das Blatt: Die beiden tun sich zusammen und bringen so eine Reihe spannender und urkomischer Ereignisse ins Rollen, die schon bald die kulinarische Welt von Paris in helle Aufruhr versetzen.
Wobei Remy immer wieder Ermunterung erhält vom verstorbenen Auguste Gusteau, mit dem er heimliche Zwiesprache pflegt. Dabei führen die beiden einen Zweifrontenkrieg. Zum einen gegen Gusteaus Nachfolger Skinner, der plant, den guten Namen seines Vorgängers auszunutzen, um mit massenhaft produzierter Tiefkühlkost reich zu werden. Zum anderen gegen den Restaurantkritiker Anton Ego, dessen letzter Verriss Gusteau mit ins Grab trieb. Im Gegensatz zu Skinner ist Ego aber lernfähig. Am Ende wird sein verwöhnter Gaumen mit der titelgebenden Ratatouille überrascht. Die besteht aus einfachsten Zutaten, nämlich wohl vertrauten Gemüsesorten – entscheidend ist die Zubereitung. Für die Umsetzung von „Ratatouille“ betrieben die Filmemacher einen großen Aufwand, sie nahmen Kurse bei Spitzenköchen, bereiteten über 270 verschiedene Gerichte zu.

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St. Ingberter Anzeiger ·
1865–2017