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Aufstallungsgebot für Geflügel gilt ab dem 17. Februar

Auf der Grundlage der Verordnung zur Aufstallung des Geflügels zum Schutz vor der Klassischen Geflügelpest vom 15. Februar 2006 sind ab Freitag Hühner, Truthühner, Perlhühner, Rebhühner,
Fasane, Laufvögel, Wachteln, Enten und Gänse in geschlossenen Ställen zu halten.

Wie bereits im vergangenen Jahr praktiziert, sind Abweichungen möglich, wenn folgende Voraussetzungen erfüllt sind. Zum einen: Die Tiere werden unter einer überstehenden, nach oben gesicherten dichten Abdeckung und einer Seitenbegrenzung wildvogelsicher gehalten; und zum anderen: mindestens einmal monatlich wird der gesamte Bestand klinisch tierärztlich untersucht, was vom Tierhalter zu dokumentieren ist.

Die Untersuchungskosten sind vom Geflügelhalter zu tragen.

Ist es aufgrund der bestehenden Haltungsverhältnisse – zum Beispiel Laufvögelhaltung (Strauß, Emu, Nandu) – nicht möglich, die Tiere im Stall zu halten oder die oben genannten Bedingungen zu erfüllen, hat das Amt für Veterinärwesen und Verbraucherschutz des Saarpfalz-Kreises als zuständige Behörde die Möglichkeit, auf Antrag Ausnahmen zu genehmigen. Dazu müssen jedoch weitere Bedingungen erfüllt werden, unter anderem sind blutserologische Untersuchungen durchzuführen. Die Tierhalter müssen sich mit dem Amt für Veterinärwesen und Verbraucherschutz in Verbindung setzen.

Die Bundesverordnung enthält auch Einschränkungen für den Geflügelhandel und untersagt ausnahmslos die Durchführung von Geflügelmärkten und -ausstellungen.

Im Interesse der Tiergesundheit und des Tierschutzes appelliert Amtstierärztin Dr. Dagmar Emmert an alle Geflügelhalter, die Verordnung ernst zu nehmen. Durch Mitarbeiter des Amtes für Veterinärwesen und Verbraucherschutz wird ab Freitag die Einhaltung der Vorschrift kontrolliert.

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St. Ingberter Anzeiger ·
1865–2017