Nachrichten

Mittwoch, 18. Oktober 2017 · sonnig  sonnig bei 12 ℃ · Gesunde Ernährung in jedem AlterNeuer Kreisvorstand gewähltMalschule Rita Walle zieht um

Facebook Twitter Google+ Instagram RSS Feed

Luftbefeuchter meist überflüssig

Auch in der Heizperiode sind zusätzliche Luftbefeuchter in der Wohnung meist nicht notwendig, darauf weist die Verbraucherzentrale des Saarlandes hin. Denn durch Kochen, Duschen, Zimmerpflanzen sowie durch die Feuchtigkeit, die die Bewohner selbst abgeben, wird genügend Feuchtigkeit in die Raumluft abgegeben. In einem Vierpersonenhaushalt sind das im Durchschnitt zwölf Liter Wasser pro Tag, also mehr, als in einen Eimer passen; das Wäschetrocknen noch nicht mitgerechnet.

Für gereizte Schleimhäute im Winter ist meist nicht die angeblich trockene Luft verantwortlich, sondern der Staub, der durch die warmen Heizkörper aufgewirbelt wird.

Wohl fühlen wir uns in einem Raum, der zwischen 18 und 21 Grad warm ist und eine Luftfeuchtigkeit von 40 bis 60 Prozent hat. Die relative Luftfeuchtigkeit kann man leicht mit einem Hygrometer kontrollieren. Eine zu hohe Luftfeuchtigkeit begünstigt Schimmel, der besonders im Winter in schlecht gedämmten Häusern aufblüht.

Regelmäßiges Lüften gleicht die Luftfeuchtigkeit aus, dazu reichen drei bis vier Stoßlüftungen von vier bis maximal 10 Minuten, je nach Wetterlage.

Falls die Luftfeuchtigkeit bei sehr kaltem Wetter doch zu niedrig sein sollte, hilft es schon, die Raumtemperatur um ein Grad abzusenken. Dies spart außerdem noch 6 Prozent Heizenergie. Zimmerspringbrunnen und feuchte Tücher oder Schalen mit Wasser auf der Heizung erhöhen die Luftfeuchtigkeit nur unwesentlich. Sie sind eher eine Gefahr für die Gesundheit, weil sie schnell verkeimen.

Tipps zum richtigen Heizen und Lüften sowie Empfehlungen für weitere Maßnahmen zur Senkung des Heizenergieverbrauchs geben die Energieberater der Verbraucherzentrale. Für eine persönliche Beratung ist eine Anmeldung erforderlich.

Termine zur Beratung durch den Fachmann der Verbraucherzentrale können vereinbart werden unter 06894 / 955 2550. Die Beratungen finden in St. Ingbert im Infozenter der Stadtwerke, Kaiserstraße 71 statt.

Kommentare

Zu diesem Artikel wurden noch keine Kommentare abgegeben.

Kommentar schreiben

Zu diesem Artikel können keine Kommentare mehr abgegeben werden.

St. Ingberter Anzeiger ·
1865–2017