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Handball: Vorbericht zum Spiel VTV Mundenheim gegen SGH St. Ingbert am 15.12.2007

Die Handballer der SGH St. Ingbert (Tabellensechster) haben nach der
Talfahrt der letzten Wochen endlich wieder zu Hause punkten können.
Gegen die VTV Mundenheim (Tabellenvierter) wollen sie am Samstag, den
15. Dezember auf jeden Fall in Ludwigshafen wieder überzeugen. Der
zunächst als einer der Favoriten gehandelte Handballclub der Hornissen
verlor am letzten Wochenende klar mit 37:23 gegen den Mitfavoriten UVS
Rheintal.

Bereits um 18 Uhr wird das Match im Schulzentrum Mundenheim angepfiffen,
auf St. Ingberter Seite allerdings ohne Peter Jancik, der einer
Knieoperation entgegensieht. Und am kommenden Montag wird sich Jakub
Balaz einer Leistenbruchoperation unterziehen müssen. Dennoch hoffen die
Saarländer auf zwei Punkte, denn man rechnet sich gute Chancen aus.
Genau am 16. Dezember 2006 konnte die Truppe von Peter Mascia 28:22 in
Mundenheim gewinnen. Das war aber die Revanche für das zu Beginn der
letzten Saison verlorene erste Heimspiel (27:31) zu Hause. In beiden
Spielen hatten Thorsten Blaumeiser, Roman Kraus und Jakub Balaz die
meisten Treffer landen können.

Martin Schwarz hält Mundenheim für einen recht starken Gegner, der zu
den Favoriten der Oberliga-RPS zählt. Er hofft, den Hornissen ein „Bein
stellen“ zu können, „wir werden aber noch „eine Schippe drauflegen
müssen.“ Und Thorsten Blaumeiser fordert: „Wir müssen noch
disziplinierter kämpfen, Jeder für Jeden, mehr Kampfgeist muss her.“
Auch Michael Deckert, der im letzten Spiel eine fast hundertprozentige
Trefferquote hinlegte, ist topp motiviert. Zwar gibt er zu, dass der
letzte Sieg spielerisch keine Glanzleistung war, „aber euphorisch sind
wir schon. Allerdings müssen wir an unsere Leistung der letzten zehn
Minuten anknüpfen, um als Außenseiter eine Chance zu haben. Zwei Punkte
wären ein schönes Weihnachtsgeschenk für die Fans.

Trainer Peter Masica hat seit einigen Wochen vier talentierte
A-Jugendliche mit ins Training der ersten Mannschaft einbezogen. Der
SGH-Coach will bei geeigneter Leistung versuchen, die A-Jugendlichen in
die RPS-Mannschaft einzubauen, weiß er doch von anderen Vereinen,
beispielsweise von Mundenheim, dass diese Jugendlichen mehr als vollen
Einsatz zeigen, um sich einen Platz in der Mannschaft zu erobern. Das
behutsame Heranführen der Jugendlichen an die Aktiven gehört auch ins
Konzept des Jugendkoordinators der SGH, Mirko Schwarz.

In diesem Zusammenhang lobt Masica A-Jugendspieler Marc Henrich, der
gegen den TBS zum Schluss mitmischte, selbst schwierige Situationen
zusammen mit Roman Kraus gemeistert und keinen Fehler gemacht habe. Für
Marc Henrich, der nervös seinem Einsatz entgegen gefiebert hatte, war es
ein Erlebnis. „Als ich ins Spiel kam, war alle Nervosität verflogen. Auf
der Bank habe ich die Reaktionen des gegnerischen Torwarts beobachtet,
um richtig reagieren zu können.“

Masica sieht in Mundenheim keinen unüberwindlichen Gegner, „auch die
Hornissen haben schon verloren, jeder hat eine verwundbare Stelle,
obwohl sie zielstrebig kämpfen, egal wie das Spiel steht.“ Unsere Taktik
wird an den drei Trainingstagen erarbeitet. Wir haben keine Punkte
abzugeben.“ Als sehr gut bezeichnet er die Stimmung im Team, seit
Saarburg „ist eine Leistungssteigerung zu verzeichnen, auch wenn die
letzten Matches nicht unbedingt als handballerisch schön bezeichnet
werden können, jeder Gegner erfordert eben eine andere Taktik.“ Thema
dieser Woche ist Abwehrarbeit und Übergang auf Tempogegenstoß und
Angriff. Treffpunkt für den Fanbus ist bereits um 14,45 Uhr, wegen des
Weihnachtsmarktes in Hassel, Lindenstraße 4.

Infos: www.sgh-sankt-ingbert.de

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