Nachrichten

Donnerstag, 20. Juli 2017 · sonnig  sonnig bei 21 ℃ · BetriebsferienBetriebsferienBetriebsferien

Facebook Twitter Google+ Instagram RSS Feed

Ausstellung Speckstein-Skulpturen in der Stadtbücherei

Darüber hinaus findet der Stoff Verwendung als Zuschlagsstoff für Isoliermassen beim Bau von elektrischen Heizapparaten (sog. Topfstein). Heute wird Speckstein gerne im Kachelofenbau eingesetzt. Speckstein dient als Grundstoff für die Herstellung von Schneiderkreide. Schon in der kretisch-mykenischen, byzantinischen und chinesischen Kleinplastik fand er Verwendung.

Die künstlerische, bildhauerische Gestaltung von Speckstein wurde in der Volkshochschule St. Ingbert unter der Leitung der St. Ingberter Bildhauerin, Anja Fuchsgruber, vermittelt. Ab Herbst 2003 fanden Specksteinkurse statt, an denen über 50 Schüler teilnahmen. Die Kurse werden zur Zeit fortgesetzt.

Die Bildhauerin, Anja Fuchsgruber lebt seit 1963 im Saarland. Mensch und Kunst haben in ihrem Leben von jeher einen besonderen Stellenwert. In ihrem künstlerischen Leben versucht sie die sie bewegenden Fragen aus Politik, zwischenmenschlichen Beziehungen und Ethik in Stein auszudrücken. Ihre bevorzugten Materialien dabei sind Sand- und Kalkstein, Speckstein, Alabaster und Ytong oder Schamotteton. Der Entstehungsprozess der Skulptur erfordert einen Dialog mit dem Material und zielt darauf ab, ihre Gedanken aus dem fertigen Werk sprechen zu lassen.

Anja Fuchsgrubers künstlerischer Werdegang begann als Autodidaktin. Ihre Weiterbildung genoss sie an Kunstakademien und in Privatunterricht bei namhaften Künstlern. Inzwischen ist sie in nationalen und internationalen Ausstellungen vertreten. Mehrere ihrer Werke befinden sich in privaten oder öffentlichen Sammlungen.

In einer Ausstellung „Speckstein-Skulpturen“, sind die Ergebnisse der Arbeit der vhs-Kurse von Frau Anja Fuchsgruber vom 10. Februar bis- 10. März während der Öffnungszeiten in der Stadtbücherei St. Ingbert, Kaiserstraße 71 (über Promarkt), zu sehen. Literatur zum Thema Speckstein bearbeiten, ist in der Stadtbücherei vorhanden.

Kommentare

Zu diesem Artikel wurden noch keine Kommentare abgegeben.

Kommentar schreiben

Zu diesem Artikel können keine Kommentare mehr abgegeben werden.

St. Ingberter Anzeiger ·
1865–2017