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Energie sparen – zwölf gute Vorsätze fürs neue Jahr

Für das neue Jahr wird so mancher gute Vorsatz gefasst. Wer Energiesparen auf seine Liste gesetzt hat, leistet einen Beitrag zum Klimaschutz und spart nebenbei noch Geld. Die Energieberater der Verbraucherzentrale wollen mit den folgenden zwölf Vorschlägen zeigen, dass Energiesparen ganz einfach geht, auch mit Maßnahmen, die nichts oder nur wenig kosten. Probieren Sie es doch einfach mal aus, jeden Monat eine.

Tipp 1: Raumtemperatur: Der größte Teil der im Haushalt verbrauchten Energie wird für die Heizung gebraucht. Hier lässt sich auch am meisten sparen. Eine Absenkung der Raumtemperatur um 1 Grad spart 6 Prozent Heizenergie, eine Nachtabsenkung spart ebenfalls Energie. In der kalten Jahreszeit sollen die Rollläden nachts herunter gelassen werden; und damit die Wärme sich tagsüber ungehindert im Raum ausbreiten kann, dürfen die Heizkörper nicht durch Gardinen oder Möbel zugestellt werden. Schließen Sie die Türen zwischen beheizten und unbeheizten Räumen.

Tipp 2: Kellerfenster schließen: Durch gekippte Kellerfenster kühlt die Kellerdecke und damit der Fußboden im Erdgeschoss aus, so dass mehr geheizt werden muss. Eine Dämmung der Kellerdecke spart ebenfalls Energie und ist sehr wirtschaftlich. Auskünfte über Dämmstärken und die Ausführung geben die Energieberater der Verbraucherzentrale.

Tipp 3: Stoßlüftung statt gekippter Fenster: Dauerlüftung durch gekippte Fenster vergeudet Energie und fördert Schimmelbildung durch Auskühlen der Fensterlaibungen. Deshalb mehrmals täglich kurz aber kräftig mit weit geöffneten Fenstern Stoßlüften.

Tipp 4: Waschmaschine: Nur waschen, wenn die Maschine voll ist. Vorwäsche und Kochwäsche sind meist überflüssig. Da die meiste Energie beim Waschen zum Erwärmen des Wassers benötigt wird, kann man Strom sparen, indem man die Waschmaschine mit heißem Wasser aus der Warmwasserleitung befüllt.

Tipp 5: Duschen statt baden: Beim Baden wird 3 – 4 Mal mehr warmes Wasser bzw. Energie benötigt als beim Duschen.

Tipp 6: Kochen: Der Kochtopf und die Größe der Herdplatte sollten übereinstimmen. Das Essen mit wenig Wasser im geschlossenen Topf garen. Die Herdplatte kann man frühzeitig abschalten und die Nachwärme nutzen. Ein Schnellkochtopf spart Energie und Zeit.

Tipp 7: Klimageräte: Im Sommer kann man durch Lüften in den kühlen Morgen- und Abendstunden sowie durch Verschattung der Fenster auf der Sonnenseite die Raumtemperatur erträglich halten und auf stromfressende Klimageräte verzichten.

Tipp 8: Kühlen und Gefrieren: Kühl- und Gefrierschränke regelmäßig abtauen. Die Geräte nur kurz öffnen und keine warmen Speisen hineinstellen. Einen Kühlschrank nicht in der Nähe vom Herd oder der Heizung aufstellen.

Tipp 9: Beleuchtung: Schalten Sie das Licht aus, wenn Sie den Raum für längere Zeit verlassen. Tauschen Sie Glühbirnen gegen Energiesparlampen aus, diese verbrauchen weniger Strom und haben eine längere Lebensdauer. Je nach Nutzung haben sich die Investitionen in 1 bis 2 Jahren amortisiert.

Tipp 10: Stand-by-Betrieb: Viele Geräte der Unterhaltungselektronik verbrauchen Strom, da sie im Stand-by-Betrieb sind. Schalten Sie die Geräte nach der Benutzung aus. Eine Steckerleiste mit Schalter trennt die Geräte vollständig vom Netz. Strommessgeräte zum Aufspüren von Energiefressern im Haushalt können bei den Energieberatern der Verbraucherzentrale ausgeliehen werden.

Tipp 11: Warmwasserzirkulation: In vielen Häusern wird durch ständig laufende Zirkulationspumpen unnötig warmes Wasser im Haus herumgepumpt und abgekühlt. Zirkulationspumpensteuerungen minimieren den Energieverlust. Prüfen Sie auch, ob sie auf die Zirkulationspumpe eventuell ganz verzichten können.

Tipp 12: Verkehr und Konsum: Auch das ist Klimaschutz: Lassen Sie das Auto öfter mal stehen, fahren Sie mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder mit dem Fahrrad. Parken Sie 1 bis 2 Kilometer vor der Arbeitsstätte und gehen sie das letzte Stück zu Fuß, das kommt auch Ihrer Gesundheit zu Gute. Auch beim Einkaufen kann man Energie sparen: Recyclingpapier statt weißes (Toiletten)-Papier, Produkte mit aufwändiger Verpackung meiden, Produkte aus der Region bevorzugen, da diese keine langen Anfahrtswege haben, u. s. w.

Weitere Tipps zum Energiesparen, auch bei größeren Maßnahmen wie zum Beispiel einer Heizungserneuerung, einer Wärmedämmung oder dem Einbau einer Solaranlage sowie Hinweise zu Fördermitteln erhalten Sie von den Energieberatern der Verbraucherzentrale. Für eine persönliche Beratung ist eine Anmeldung erforderlich.
Termine zur Beratung durch den Energieberater der Verbraucherzentrale können vereinbart werden unter 06894 / 955 2550. Die Beratungen finden in St. Ingbert im Infozenter der Stadtwerke, Kaiserstraße 71 statt.

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St. Ingberter Anzeiger ·
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