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Kinowerkstatt – Programm v. 17. – 21 Januar

Ein Wochenende mit Marcus H. Rosenmüller.
Das aufsteigende Regiewunder Rosenmüller erregte Aufsehen mit seinem Debutfilm „Wer früher stirbt, ist länger tot“. Wer ihn noch mal sehen will, kann dies in der Kinowerkstatt St. Ingbert, Pfarrgasse 49, am Donnerstag, den 17. Januar, um 20 Uhr, sowie am Samstag, den 19. Januar und Sonntag, den 20. Januar, jeweils um 16 Uhr. Am Freitag, den 18. Januar, um 19 und 21.45 Uhr, am Samstag, den 19. Januar, um 21 Uhr, sowie am Sonntag und Montag, jeweils um 20 Uhr läuft „Beste Zeit“ ebenfalls von Marcus H. Rosenmüller. Das Presseheft zur Coming-Of-Age-Heimatfilmkomödie „Beste Zeit“, dem dritten Film von Regie-Shootingstar Marcus H. Rosenmüller, kündigt vollmundig eine „Bayerische Nouvelle Vague“ an, eine sicherlich eher augenzwinkernde Titulierung.
Auch wenn Kati (Anna Maria Sturm) erst 16 ist, den VW-Bus ihrer Eltern fährt sie auch ohne Führerschein schon recht rasant. Aber was soll man in der bayerischen Provinz sonst auch groß machen? Diese Frage stellen sich Kati und ihre beste Freundin Jo (Rosalie Thomass) immer wieder, wenn sie mit der Kippe in der einen und dem Bier in der anderen Hand über Gott und die Welt philosophieren. Immerhin ist Katis Schwarm Mike (Florian Brückner) gerade von der Bundeswehr zurückgekommen, aber während sie von der großen Liebe träumt, scheint er die Sache weit weniger ernst zu nehmen. Und mit ihrem Vater (Andreas Giebel) gibt’s auch nur Stress. Als sie von einem Austauschprogramm unerwartet die Zusage bekommt, für ein ganzes Jahr in die USA gehen zu können, hat Kati endlich die Chance, ihre Heimat hinter sich zu lassen. Doch wie es nun mal so ist, erscheint das Gras im Lichte der nahenden Abfahrt plötzlich viel grüner: Vielleicht ist es Daheim doch gar nicht so schlecht? Vielleicht bedeuten einem Familie und Freunde doch deutlich mehr, als man es zuvor für möglich gehalten hätte…
Dialogkostprobe:
Jo: „Ja, wega´m Mike wirst ned da bleiben!!!“
Kati: „Aber wenn´s die große Liebe is?“
Jo: „Die große Liebe gibt’s eh nur bei Harold und Maud und bei Stan und Ollie.“

Zum Start des neuen Dschungel-Camps „Ich bin ein Star – holt mich hier raus“, wo zehn Kandidaten aus den Untiefen der Showbranche sich vor Millionen Zuschauern zum Deppen machen, zeigt die Kinowerkstatt am Samstag, den 19. Januar, um 23 Uhr noch mal „Free Rainer – dein Fernseher lügt“ von Hans Weingartner mit Moritz Bleibtreu. Es geht um Quotenfernsehen: Der TV-Produzent Rainer, furios gespielt von Moritz Bleibtreu, ist ein Zampano des »Unterschichten-Fernsehens«: Unaufhörlich koksend, entwickelt er Shows der stumpfesten Sorte. Dann wird er von einem jungen Mädchen angefahren, frontal und mit voller Absicht. Pegah (gespielt von Elsa Sophie Gambard) will sich für den Tod eines geliebten Menschen rächen, und Rainer begreift, dass er für Einschaltquoten über Leichen gegangen ist. Ein paar Alpträume später beschließt er, sein Leben zu ändern und macht sich auf einen Guerilla-Feldzug gegen die quotenbesessene Unterhaltungsindustrie. (so ist die Quote bei „Ich bin ein Star – holt mich hier raus“ bei sagenhaften 22,6 Prozent.)

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St. Ingberter Anzeiger ·
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