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Squash: Ohne Ball gabs keine Punkte

Derart entschieden geschwächt setzte es für den einzigen saarländischen Bundesligisten zwei klare 4:0-Niederlagen gegen Koblenz und München-Solln.

Gegen Koblenz sorgte Kapitän Johannes Voit für den einzigen Lichtblick: Er traf an Position 1 auf den niederländischen Spitzenspieler Laurens Jan Anjema, der bis dato noch keinen einzigen Satzverlust hinnehmen musste. Und genau dieses Kunststück gelang dem Nationalspieler im zweiten Satz, als er Anjema mit druckvollen Bällen und großem Kampfgeist überraschen konnte. Am Ende musste Voit jedoch die Klasse des Weltranglisten-19. anerkennen, denn Anjema siegte trotz des Satzverlustes am Ende sicher mit 3:1.
„In der Weltspitze wird ein viel höheres Tempo gespielt als hier in Deutschland, da ist es ganz schwer mitzuhalten“, beschreibt Voit seine Erfahrung vom Spiel „Umso glücklicher bin ich, ihn doch etwas ins Schwitzen gebracht und einen Satz gewonnen zu haben.“
Für seine Teamkollegen auf den Positionen 2 und 3 fiel die Sache deutlicher aus: Mit jeweils 0:3 gingen die Partien verloren. Markus Voit traf dabei auf die aktuelle deutsche Nummer 2, Tim Weber, der wie Johannes Voit im Nationalkader vertreten ist. Simon Krewels Gegner war der ehemalige Deutsche Meister Hansi Seestaller, der sein Spiel sehr solide durchzog. Auf der hinteren Position kam es zum Comeback von Altmeister Christian Bernard: Er spielte gegen Bundestrainer Oliver Pettke, der zwar deutlich mit 3:0 gewann, aber gerade im letzten Satz große Mühe hatte, Bernard in die Schranken zu weisen. Erst im Tie-Break konnte Pettke seinen Matchball verwandeln.

Nicht viel besser lief es schließlich Sonntags gegen den Tabellenvorletzten München-Solln: Thorsten Schmees kam erstmals seit zwei Jahren wieder zu einem Bundesligaeinsatz, konnte gegen Oliver Janssen aber nicht viel ausrichten. Das Spiel ging mit 0:3 verloren. Es war schließlich an Simon Krewel, den Weg für einen möglichen Punktgewinn zu ebnen und es sah zunächst auch gut aus: Gegen Martin Grahamer konnte der 20jährige mit 1:0 in Führung, verlor aber den folgenden Satz. In Durchgang drei hatte Grahamer schließlich mit 11:9 das glücklichere Ende und sicherte sich kurz darauf mit einem klaren 11:3 den Sieg.
Unter die Räder kam auch Johannes Voit. Bei seinem Gegner Mark Rogers war von der erhofften Formschwäche nichts zu spüren, sodass Voit nur wenig Akzente setzen konnte und sein Spiel mit 0:3 verlor. Somit hatte die letzte Partie des Tages zwischen Markus Voit und Kevin Schwentner nur noch statistischen Wert. Die beiden Kontrahenten schenkten sich jedoch nichts und erst im fünften Satz sicherte Schwentner durch ein 11:3 den 4:0-Erfolg für seine Mannschaft.
„Natürlich ist man enttäuscht, wenn man gegen den Vorletzten mit 0:4 verliert, aber ohne Profi kann es nun mal so laufen.“, musste Voit am Ende des Tages eingestehen. Immerhin: Durch die beiden Siege gegen Taufkirchen vor zwei Wochen konnte ein ausreichendes Polster geschaffen werden, um Platz 6 zu halten.

Der TBS Augsburg zog dagegen mit 2 Punkten davon, allerdings könnte der Vorsprung egalisiert werden, sollte der SRC seine Partie gegen den TBS am nächsten Spieltag gewinnen. Meister Paderborn musste immer noch keinen Punkt abgeben, während zwischen Stuttgart, Koblenz und Worms ein Kampf um die Playoff-Setzungsplätze beginnt.

Begegnung des 11. Spieltags:

1. SRC Wiesental, St. Ingbert – SSC Koblenz
0:4

Spieler Satz 1 Satz 2 Satz 3 Satz 4 Satz 5 Punkte Sätze
Johannes Voit : Laurens J. Anjema 4:11 11:8 4:11 4:11 23:41 1:3
Markus Voit : Tim Weber 7:11 8:11 6:11 21:33 0:3
Simon Krewel : Hansi Seestaller 7:11 4:11 8:11 19:33 0:3
Christian Bernard : Oliver Pettke 8:11 7:11 11:13 25:33 0:3

Begegnung des 12. Spieltags:

SC München-Solln – 1. SRC Wiesental, St. Ingbert
4:0

Spieler Satz 1 Satz 2 Satz 3 Satz 4 Satz 5 Punkte Sätze
Mark Rogers : Johannes Voit 11:6 11:8 11:7 33:21 3:0
Kevin Schwentner : Markus Voit 9:11 11:6 11:9 7:11 11:3 49:40 3:2
Martin Grahamer : Simon Krewel 7:11 11:7 11:9 11:3 40:30 3:1
Oliver Janssen : Thorsten Schmees 11:5 11:5 11:6 33:16 3:0

Die aktuelle Tabelle

Platz Mannschaft Sätze Matches Punkte
1 Paderborner Squash Club 138:23 46:2 24:0
2 Sport-Insel Stuttgart 107:66 31:17 18:6
3 Black & White RV Worms 110:63 33:15 17:7
4 Schängel Squash Club Koblenz 105:72 31:17 17:7
5 TBS-Sharks Augsburg 80:93 23:25 11:13
6 1.SRC Wiesental, St. Ingbert 72:108 17:31 9:15
7 Squash Insel Taufkirchen 70:104 18:30 8:16
8 1.Bremer SC 73:105 18:30 7:17
9 SC München-Solln 53:118 12:36 5:19
10 1. SC Karlsruhe 60:116 11:37 4:20

Der nächste Doppel-Spieltag findet am 15. und 17. Februar statt.
Am 15. Februar reist der 1. SRC Wiesental, St. Ingbert zunächst zum direkten Konkurrenten TBS Augsburg, ehe am Sonntag der deutsche Meister aus Paderborn in St.Ingbert gastiert.
Wir freuen uns, wenn wir Sie zu unserem nächsten Heimspiel begrüßen dürfen!

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