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SPD: Heringsessen

Groteske Übertreibungen und derbe Schläge kamen nicht vor, dazu ist die politische Kultur in St. Ingbert einfach zu gut.
Der Vorsitzende des Ortsvereins der Sozialdemokraten, Thomas Berrang, sieht die SPD generell im Aufwind, wie die Hessenwahl zeige. Grobschlächtiges Verängstigen der Bürger als Politikstil käme nicht an. Die Anträge, die die Partei im letzten Jahr im Stadtrat gestellt habe, zeigten daher neben Sachlichkeit ein „scharfes soziales Profil“. Dies gelte besonders für die Themen Gebühren, Antiglobalisierung und Rückkauf privater Anteile der Stadtwerke. Vereine würden von der SPD bedingungslos unterstützt, Ökologisch sei man Schwarz-Grün überlegen. Ein wesentliches Thema der nächsten Jahrzehnte sei die Einwohnerentwicklung: die Kosten für alle Einrichtungen der Stadt steigen pro Einwohner, wenn es weniger Einwohner gibt. Also müssen Familien mit Kindern her! Die lockt man mit Krippenplätzen an. Die Gemeinde Kirkel sei eine der weinigen Gemeinden, die wachsen. Kirkel deckt den Krippenplätzebedarf mit 90 % ab, St. Ingbert nur mit 60%! Beim ausgelaufenen Ingo-Vertrag wurde dem Grünen Beigeordneten Schmidt ein sachlich begründetes Armutszeugnis ausgestellt. Weitere Themen waren die fehlende Sozialtafel, die „blaue Tonne“, die zu keiner Gebührensteigerung beitragen darf und der Gesundheitspark am Kreiskrankenhaus, der nicht schnell genug wächst.

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