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„Die großen Fotografinnen“ von National Geographic Deutschland

Von Sonntag, 2. März bis Freitag, 11. April ist in der Rathausgalerie die Ausstellung „die Großen Fotografinnen“ von National Geographic zu sehen. „Wir sind stolz, die ‚Großen Fotografinnen’ präsentieren zu dürfen“ kommentiert Oberbürgermeister Georg Jung. – „Es ist nicht selbstverständlich, dass eine Fotoausstellung konzipiert von der deutschen Ausgabe der renommierten Zeitschrift „National Geographic“ einer Stadt in der Größenordnung von St. Ingbert zugesprochen wird“, so der Verwaltungs- und Kulturchef der Ingobertusstadt weiter.

Wahrscheinlich gibt es kaum einen Winkel der Erde, den die Reporter und Fotografen des Magazins „National Geographic“ noch nicht bereist haben, um den Lesern seit mehr als 120 Jahren die entlegensten Länder und deren Kulturen in Wort und Bild nahe zu bringen. Und das nicht erst im Jet-Set-Zeitalter, wo es niemanden mehr wundert, wenn ein und derselbe Bildjournalist innerhalb weniger Monate auf allen fünf Kontinenten fotografiert. „Die großen Fotografinnen“ von National Geographic ist eine Hommage an die Frauen, die seit Beginn des 20. Jahrhunderts im Auftrag des National Geographic-Magazins mit der Kamera unterwegs waren, um besondere Momente des Alltags, der Natur und politische Szenen einzufangen. In mehr als 80 Bildern von 30 überwiegend aus den USA stammenden Fotografinnen führt die Ausstellung von den historischen Anfängen des Fotojournalismus über abenteuerliche Reportagen bis zu intimen Porträts heutiger Lebenswelten. Die Dokumentation zeigt, dass die Frauen, die diese Bilder einfingen, genauso Forscherinnen wie Fotografinnen waren. Einen Schwerpunkt der Ausstellung bilden Fotos von Frauen unterschiedlicher Kulturkreise der Amerikanerin Jodi Cobb Ihre Reportagen über saudi-arabische Frauen und japanische Geishas ermöglichen einen einzigartigen Blick in verborgene Welten.

Zeigt sich in ihren Bildern nun eine weibliche Ästhetik? Fotografieren Frauen anders? Sie fotografieren jedenfalls schon lange an Orten, die früher nur Männern zugänglich waren. Das gilt für die Bilder von Chalmer Adams aus dem Frankreich des ersten Weltkrieges ebenso wie für Karen Kausmakis Rekruten, die im San Diego des Jahres 1989 zum Schwimmunterricht watscheln oder für die homosexuelle Selbsthilfegruppe gegen Aids-Ängste, die die gleiche Fotografin 1984 in San Francisco erfasste. Fotograf oder Fotografin? Für den Betrachter ist es egal. Was zählt, sind die Ergebnisse .

Die großen Fotografinnen – 100 Jahre Fotografie aus den Archiven des National Georgraphic-Magazins
Rathausgalerie St. Ingbert, Am Markt 12,
66386 St. Ingbert
Geöffnet vom 3. März bis 11. April, Mo. – Do. 8 – 18 Uhr / Frei. 8 – 12 Uhr
Eröffnung : Sonntag, 2. März, 11 Uhr
Der Eintritt in die Ausstellung ist frei

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