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Von Lichtkunst bis Paul Kuhn

Zum zehnten Mal zeichnet sich Peter Kleiß 2008 für das Internationale Jazz Festival St. Ingbert verantwortlich. Grund genug, das bislang erfolgreiche Konzept zu überdenken und gründlich zu überarbeiten. Herausgekommen ist nicht nur eine ganze Woche des Jazz mit sechs Veranstaltungstagen, sondern auch eine neue Spielstätte: die Mechanische Werkstatt auf der Alten Schmelz. Dorthin zieht es von Freitag, 29. Februar bis Sonntag, 9. März Musiker aus unterschiedlichen Generationen.

„Die Mechanische Werkstatt ist ein reizvoller Spielort. Nicht nur für Klassik“ bekennt Festivalleiter Dr. Peter Kleiß, im Hauptberuf Jazzredakteur bei SR2 Kulturradio. „Er hat inspiriert, eine ganz andere Programmzusammenstellung zu finden, als das wahrscheinlich in der traditionellen Stadthalle der Fall gewesen wäre“, so Kleiß weiter. Den Auftakt machen beispielsweise zwei Tage experimenteller Jazz. Zunächst am Freitag, 29. Februar ab 20 Uhr die Verleihung des 1. St. Ingberter Jazzförderpreises an eine noch zu benennende Formation, die anschließend auch ein Konzert geben wird. Dann folgt das Chris-Gall-Trio, feat. Enik und schließlich zeigt „Panzerballett“, welch Möglichkeiten der Fusion zwischen Jazz und Rock bestehen.

Am Samstag, 1. März wird das Markus Stockhausen Quartett seine „Klangvisionen“ vorstellen. Wichtiger Bestandteil sind dabei die Lichtkunstinstallationen von Rolf Zavelberg aus Bonn, welche die musikalischen Experimente der Musiker begleiten werden.

Ein paar Tage macht der Jazz Pause, um am Donnerstag, 6. März mit der HR-Bigband Musik unter dem Motto „Mediterrana“ wieder aufzuleben. Freitag, 7. März kommt mit der Kristin Asbjörnsen-Band Besuch aus Norwegen, um weltberühmte „Spirituals“ ganz neu zu interpretieren. Den Abschluss am Freitag gibt eine Formation, die eine Hommage an Art Blakey feiert, wobei einige der Musiker tatsächlich Mitglieder der legendären „Jazz Messengers“ waren.

Samstag, 8. Februar kommt aus Köln das Blue Art Orchestra unter Leitung des Saarbrücker Jazzprofessors Georg Ruby. Anschließend wird das Publikum mit Eddie Palmieri und seinen „Afro-Caribbean Jazz All-Stars“ ins heiße Cuba entführt.

Der Höhepunkt des 22. Internationalen Jazz Festivals St. Ingbert wird am Sonntag, 9. März eine ganz besondere Geburtstagsfeier sein: die deutsche Swinglegende Paul Kuhn wird 80 und hat dazu nicht nur die Allstar-Band „The Best“, sondern auch das Filmorchester Babelsberg mitgebracht.

Einzelkarten pro Festivaltag kosten im Vorverkauf:
29. Februar und 1. März 15 Euro, ermäßigt: 10 Euro, für den 6., 7. und 8. März 20 Euro, ermäßigt 15 Euro. Für den 9. März (Paul Kuhn und das Babelsberger Filmorchester) zwischen 15 und 35 Euro, je nach Platzkategorie.

Der Festivalpass für alle Tage (außer Paul Kuhn) kostet 60 Euro (ermäßig 40 Euro). Inhaber des Festivalpasses zahlen für das Paul-Kuhn-Konzert nur den ermäßigten Preis.

Zentraler Vorverkauf und Postversand: ProTicket Hotline: 01803-776842 (9 Cent pro Minute) Montag bis Freitag 9 – 20 Uhr. Samstag 9 – 16 Uhr. Ticket-Bestellung per Internet: http://www.proticket.de. Weitere Informationen auch unter www.st-ingbert.de.

Programm
22. Internationales
Jazz Festival St. Ingbert 2008
„Begegnungen – Encounters 10“

Fr, 29.02.2008
Verleihung des 1. St. Ingbert Jazz-Förderpreises, Konzert des Preisträgers
Chris-Gall-Trio, feat. Enik (Sänger)
Panzerballett

Sa, 01.03.2008
Markus Stockhausen Quartett & Rolf Zavelberg – Klangvisio-nen

Do, 06.03.2008
HR-Bigband: Mediterrana

Fr, 07.03.2008
Kristin Asbjörnsen-Band
Homage to Art Blakey feat. former Jazz Messengers

Sa, 08.03.2008
Blue Art Orchestra – Leitung: Georg Ruby
Eddie Palmieri – Afro-Caribbean Jazz All-Stars

So, 09.03.2008
Paul Kuhn mit Allstar-Band „The Best“
& dem Filmorchester Babels-berg

Alle Veranstaltungen in der Mechanischen Werkstatt auf der Alten Schmelz.
Beginn jeweils 20 Uhr

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