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JuLis: Vertritt Lafontaine das Erbe von Honecker?

Die Jungen liberalen Saar (JuLis) reagieren mit großer Empörung auf die Äußerungen der niedersächsische Landtagsabgeordnete der Linken Christel Wegner, welche die Wiedereinführung des DDR-Ministeriums für Staatssicherheit gefordert und den Bau der Mauer durch das DDR-Regime gerechtfertigt hat. Der Landesvorsitzende der JuLis, Oliver Luksic, fordert den Bundesvorsitzenden der Linkspartei Oskar Lafontaine zum Handeln auf:

„Wenn der Parteivorsitzende Oskar Lafontaine nichts dazu sagt, dass Abgeordnete der „Linken“ die Wiedereinführung der Stasi fordern und den Mauerbau rechtfertigen ist das ein Skandal. Unter dem Deckmantel der Linkspartei verstecken sich hinter der Galionsfigur Lafontaine verbohrte Kommunisten und Feinde unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung. Die Distanzierung einiger Politiker der „Linken“ aus der 2.Reihe reicht nicht aus. Erst geht man ein Bündnis mit diesen Leuten ein, und jetzt distanziert man sich von ihnen: diese Politik der Linkspartei ist völlig unglaubwürdig. Oskar Lafontaine hat die Listenverbindung mit der DKP in Niedersachsen zu verantworten und muss jetzt daher endlich handeln. Wenn Lafontaine als Parteivorsitzender nichts gegen SED und STASI-Nostalgie in seiner Partei tut stellt sich langsam die Frage, ob er nicht das Erbe von Erich Honecker verwaltet. Dieser Vorfall zeigt, dass die Linkspartei die Politik ihrer Vorgängerpartei SED immer noch nicht klar aufgearbeitet hat.“

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