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Fördermittel für energiesparendes Bauen und Sanieren

Zinsgünstige Kredite und Zuschüsse von der Kreditanstalt für Wideraufbau werden gerne in Anspruch genommen für den Bau eines Hauses oder bei energetischen Sanierungsmaßnahmen.
Leider ändern sich sowohl die Zinskonditionen als auch die allgemeinen Kreditkonditionen immer wieder in sehr kurzer Zeit, so dass eine Beratung vor Beginn der Maßnahme durch die Verbraucherzentrale Kosten und Zeit sparen und Nerven schonen kann.
Zum 1. Februar 2008 änderten sich z. B. bei der Neuerstellung von energiesparenden KfW 40 oder KfW 60 Häusern bzw. bei der Sanierung von Altbauten auf Neubauniveau im CO2-Sanierungsprogramm die Anforderungen an den Nachweis der energetischen Qualität. Die Energieberater der Verbraucherzentrale machen auf diese wichtige Änderung aufmerksam: Es wird in Zukunft gefordert, dass der energetisch erreichte Standard durch einen Sachverständigen vor Ort überprüft und bestätigt wird. Da es sich bei diesen Kreditformen um Subventionen handelt, erfüllen falsche „Gefälligkeitsgutachten“ den Straftatbestand des Subventionsbetruges. Sowohl Verbraucher als auch die entsprechenden Sachverständigen sind deswegen gut beraten, keine falschen Angaben zu machen. D. h., dass ohne baubegleitende Bauüberwachung durch einen Sachverständigen eine solche Maßnahme nicht realisierbar bzw. hinterher auch nicht glaubhaft zu bestätigen ist. Diesem Umstand trägt seit 1. Februar 2008 eine Zusatzförderung der KfW für Bauüberwachung Rechnung.

Diese Regelungen stellen nur einen Teil der notwendigen Informationen im Zuge eines Neubaus bzw. einer energetischen Sanierung eines Altbaus dar. Um sich umfassend über das Thema Förderung und Energieeinsparung beraten zu lassen, empfiehlt es sich, die Energieeinsparberatung der Verbraucherzentrale in Anspruch zu nehmen.
Für eine Beratung in einer der 12 Beratungsstellen ist eine Anmeldung erforderlich.

In St. Ingbert finden jeden Montag Energieberatungen durch die Verbraucherzentrale statt im Infozenter der Stadtwerke, Kaiserstraße 71. Anmeldung unter 06894 / 955 2550.

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St. Ingberter Anzeiger ·
1865–2017