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SPD: Bio-Essen auch für St. Ingberter Schulkinder

Gerade für arme Menschen ist gesundes Essen keine Selbstverständlichkeit. Die Tiefkühlpizza für unter 1 Euro vom Discouter sättigt eben mehr als Gemüse zum gleichen Preis.
In Nalbach bietet die Gemeinde den Grundschulkindern in der Nachmittagsbetreuung Bio-Essen statt Fast-Food an. Die Lieferanten dafür sind Bio-Bauern aus der Gemeinde. Die SPD St. Ingbert fordert, dass auch in der Biosphärenstadt St. Ingbert so etwas möglich sein muss. Ökologisch arbeitende Betriebe kann die Mittelstadt St. Ingbert vorweisen, etwa die Bäckerei Olk oder der Hochscheid, bis hin zu Biohöfen im benachbarten Ommersheim.
Kinder werden immer dicker, die Krankenkassen werden das in den nächsten Jahrzehnten teuer bezahlen müssen. Schon jetzt ist die Rede davon, dass die Lebenserwartung der Kinder rückläufig sein könnte, aufgrund von Bewegungsmangel und falschem Essverhalten. Wenn Kinder aber das Essen von schmackhaften und nährstoffreichen Lebensmitteln früh lernen, kann dies gesundheitlichen Schädigungen vorbeugen. Nebeneffekt wäre, dass die sich aus der Mittagsverpflegung ergebende Wirtschaftskraft in der Gemeinde bliebe bzw. einen kurzen Transportweg habe. Die zu erwartenden höheren Kosten für das frisch zubereitete Bio-Essen könnten durch Zuschüsse für alle Kinder bezahlbar gemacht werden. Am fehlenden Geld mancher Eltern dürfe das nach Meinung der SPD nicht scheitern. Gesundes Essen für Kinder sei zudem eine Aufwertung des Bildungsstandortes.

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St. Ingberter Anzeiger ·
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