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Handball: SGH St. Ingbert gegen UVS Rheintal

Der Knoten ist endlich geplatzt. Gegen den Tabellenvierten der
Oberliga-RPS UVS Rheintal hat die SGH St. Ingbert vor heimischen Fans
einen enorm wichtigen Sieg eingefahren, der mit 31:23 (17:13) deutlich
ausfiel. Charakteristisch für das Heimspiel war eine geschlossene
Mannschaftsleistung, ein überragender Rüdiger Lydorf mit über dreißig
gehaltenen Bällen, eine starke Abwehr und ein konzentriertes Spiel nach
vorne. St. Ingbert belegt mit diesem Punktgewinn weiter Platz acht der
RPS-Tabelle.

Schon im Vorfeld und beim Training hatte sich eine positive Stimmung im
Hinblick auf die Begegnung gegen Rheintal gezeigt. „Die Jungs haben an
sich geglaubt“, so Coach Peter Masica. Das sollte sich auch
bewahrheiten, denn von Anfang an führte die Heimmannschaft, Dominic
Mader und Jakub Balaz, der einen Tag zuvor noch Fieber hatte, sorgten
gleich für Treffer, 5:2 zeigte die Uhr in achten Minute. Rüdiger Lydorf
war einfach nicht zu bremsen, hielt phänomenal, was dem Team Gelegenheit
zu Tempogegenstößen gab, die konsequent genutzt wurden. „Ich konnte nur
so gut parieren, weil die Abwehr so gut gestanden hat“, erläutert
Rüdiger Lydorf. Ein guter Schachzug war auch die von Michael Deckert
konsequent durchgeführte Manndeckung von Andre Albrecht und später von
Zdravko Guduras.

Dieser Trend setzte sich fort, die Rheintäler kamen nie näher als drei
Tore an die St. Ingberter heran. Der SGH-Keeper brachte sie zur
Verzweiflung. Doch die vier Treffer Vorsprung zur Halbzeit ließen die
heimischen Fans noch nicht so recht an einen Sieg glauben, denn selbst
zehn Tore Vorsprung in der fünfzigsten Minute waren ja in der
Vergangenheit keine Garantie für einen Sieg. Nach der Pause gelang dem
Gegner erst nach fünf Minuten ein Tor, die sprichwörtliche Schwächephase
blieb bei den Gastgebern diesmal aus, 26:18 (51.) schienen fast schon
die Garantie für den Sieg, doch es sollte noch besser kommen: 31:21
(57.) Die Fans in der Ingobertushalle erwiesen ihrem Team stehende
Ovationen für den 31:23-Sieg. Den letzten Siebenmeter durfte Rüdiger
Lydorf als Belohnung werfen, konnte ihn allerdings nicht vollstrecken.

Wie war das möglich? In der Kabine hatte Peter Masica die Richtung
vorgegeben, hatte die Spieler motiviert „Schaltet ab, vergesst das
Drumherum, ihr könnt Handball spielen, von heute auf morgen verlernt man
das nicht.“ Er war des Lobes voll für seine Jungs: „Alle haben
einhundert Prozent gegeben, die Jungs haben Moral gezeigt, der Kopf war
frei, Rheintal hat uns unterschätzt. Wir haben unsere Fehler minimiert,
die Mannschaft hat von Anfang an konzentriert gespielt, endlich wieder
mal sechzig Minuten durchgehalten.“ Jakub Balaz, der allmählich wieder
zu seiner richtigen Form findet, fühlte sich nach dem Spiel gut. Wir
haben das ausgeführt, was der Trainer gesagt hat, es ärgert mich, denn
wir hätten die früheren Spiele auch gewinnen können.“ Abteilungsleiter
Klaus Weiland war ebenso wie Gregor Deckert angetan von der
Mannschaftsleistung: “ Das war unheimlich wichtig. Keeper Lydorf hat
eine perfekte Leistung gezeigt, die er wegen der entsprechend starken
Abwehr auch bringen konnte.“ Auch wenn Peter Jancik noch nicht
mitmischen konnte, er saß zur Unterstützung auf der Bank. Nicht zu
vergessen die SGH-Fans, die wieder einmal als der achte Spieler fungierten.

Tore: Jakub Balaz, Roman Kraus: je 7, Dominic Mader: 5/2, Martin Schwarz
5/1, Mirko Schwarz: 4,
Alexander Wesely: 2, Dirk Blaumeiser:1.

Nächstes Spiel gegen den SV 64 Zweibrücken: Samstag, 1. März, 19,30 Uhr
in der Ingobertushalle.

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St. Ingberter Anzeiger ·
1865–2017