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Kinowerkstatt – Programm vom 29. Februar – 3. März

„Die Fälscher“ (Freitag, den 29. Februar, um 19 und 21.45 Uhr, sowie am Sonntag und Montag, jeweils um 20 Uhr) „Yella“ ( Samstag, den 1. März, um 21 Uhr)

Die Kinowerkstatt St. Ingbert, Pfarrgasse 49, zeigt am Freitag, den 29. Februar, um 19 und 21.45 Uhr, sowie am Sonntag und Montag, jeweils um 20 Uhr „Die Fälscher“ (Deutschland/Österreich 2006, ab 12 Jahren ) von Stefan Ruzowitzky mit Karl Markovics, August Diehl, Devid Striesow, Marie Bäumer u. a. „Die Fälscher“ hat gerade den OSCAR® in der Kategorie „Bester fremdsprachiger Film“ gewonnen.
Basierend auf den Erinnerungen eines der letzten lebenden Zeitzeugen hat Regisseur Stefan Ruzowitzky (Anatomie, Die Siebtelbauern) mit DIE FÄLSCHER die dramatischen Ereignisse des ,Unternehmens Bernhard’ verfilmt. Ein packendes, noch weitgehend unbekanntes Kapitel der deutschen Geschichte, authentisch und emotional mit einem überzeugenden Darstellerensemble um Karl Markovics, August Diehl (23) und Devid Striesow.
Die größte Geldfälschungsaktion aller Zeiten ist ein weitgehend unbekanntes Kapitel deutscher Zeitgeschichte. Nach den Erinnerungen des Zeitzeugen Adolf Burger verwandelt Stefan Ruzowitzky („Anatomie“) das „Unternehmen Bernhard“ in ein packendes Drama: Im Konzentrationslager Sachsenhausen ist die größte Geldfälschaktion aller Zeiten in vollem Gang: Mit Millionen gefälschter britischer Pfund soll die Wirtschaft des Gegners geschwächt und in die Knie gezwungen werden. Durchgeführt wird die Aktion unter Leitung des renommierten Fälschers Salomon Sorowitsch (Karl Markovics) von Inhaftierten des KZ, die durch ihre Mitarbeit ungeahnte Privilegien im Angesicht des nackten Horrors erhalten. Je länger sie den Status als bessere Gefangene innehaben, desto mehr müssen sie mit ihrem Gewissen hadern und sich mit den anderen Häftlingen auseinandersetzen.
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Am Samstag, den 1. März, um 21 Uhr läuft noch einmal „Yella“ von Christian Petzold, Preisträgerfilm 2007 der deutschen Filmkritiker.
Eine junge Frau versucht, ihr tristes Leben und die gescheiterte Ehe mit einem Bankrotteur in der ostdeutschen Provinz hinter sich zu lassen. In Hannover lernt sie einen Mann kennen, der als Finanzhai für eine private Equity-Firma arbeitet, wird seine Arbeits- und Liebespartnerin, kann aber trotz ihres Neuanfangs in der verlockenden, aber rücksichtslosen Welt des Risikokapitals ihre Vergangenheit nicht abschütteln. „Christian Petzolds „Yella“ ist ziemlich sicher etwas, das man altmodisch ein Meisterwerk nennen darf.“ (Georg Seeßlen)

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1865–2017