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Kinowerkstatt St. Ingbert: Frauenfilmfrühstück

Gezeigt wird um 11 Uhr der Film „Absurdistan“ (Deutschland 2007, 87 Min. frei ab 12) von Veit Helmer. Anschließend findet das schon traditionelle Frühstück statt. Da die Platzanzahl begrenzt ist, wird um Voranmeldung bis Freitag, den 7. März, gebeten (Telefon: 06894 88121 – Beate Mohr oder 06894 36821 – Kinowerkstatt).
Der Film „Absurdistan“ ist eine Liebesgeschichte und Burleske, die beim Bayerischen Filmpreis mit dem Spezialpreis der Jury ausgezeichnet wurde, kommt regulär erst am 20. März in die Kinos. Regisseur Veit Helmer hat ihn der Kinowerkstatt schon vorher zur Verfügung gestellt und so haben ZuschauerInnen der Kinowerkstatt bereits an diesem Sonntag die Gelegenheit, den Film als Preview vor dem Start zu sehen.
„Absurdistan“, basierend auf einer realen Geschichte, die sich im Jahr 2001 in der Türkei zugetragen hat, spielt in einem Dorf in Osteuropa, dessen Wasserversorgung durch ein defektes Rohr beeinträchtigt ist. Weil die Männer stoisch dieses Defizit hinnehmen, beschließen die Frauen die Männer mit Liebesentzug zu bestrafen: Kein Wasser, kein Sex! Vom dramatischen und komischen Potential dieses Streiks fasziniert, entwickelte Veit Helmer zusammen mit den Autoren Gordan Mihic (SCHWARZE KATZE, WEISSER KATER) und Zaza Buadze das Drehbuch zu einer Liebesgeschichte zwischen zwei jungen Verliebten in Zeiten des Geschlechterkampfes.

Info:
„Der Internationale Frauentag ist ein Tag für die Rechte der Frauen, für den Frieden und eine humane Gesellschaft. „Um die Einführung des politischen Frauenwahlrechts zu beschleunigen“, beschlossen im August 1910 etwa 100 Frauen aus 17 Nationen, „alljährlich einen Frauentag zu veranstalten“, der „internationalen Charakter“ tragen sollte. Der Beschluss der Sozialistinnen auf ihrer zweiten internationalen Frauenkonferenz in Kopenhagen war eine kleine Revolte mit großer Wirkung. In Frankreich offiziell anerkannt und in den sozialistischen Ländern vormals ein Feiertag, in der Bundesrepublik weder ein anerkannter noch ein freier Tag, wird der Internationale Frauentag in vielen Ländern am 8. März mit Diskussionen, Veranstaltungen, Demonstrationen, internationalen Treffen, Festen begangen.“ (Weiberlexikon)

„Woher die Anregung zu einem besonderen Frauentag kam, welches seine Vorläufer waren, ist nicht mehr genau auszumachen. Genannt werden die Demonstrationen New Yorker Arbeiterinnen 1857 oder 1858 gegen unmenschliche Arbeitsbedingungen und für gleichen Lohn, die Streiks der Tabak- und Textilarbeiterinnen 1908 in Manhattan, der 8wöchige erfolgreiche Streik von 20.000 Hemdennäherinnen in der gleichen Stadt.
Nachdem die Frauen in mehreren europäischen Ländern, u.a. in Deutschland und Österreich, das allgemeine Wahlrecht erstritten hatten, wurde der Frauentag nach dem Ersten Weltkrieg vermehrt dazu genutzt, auf soziale Probleme aufmerksam zu machen. In Deutschland forderten die Frauen Arbeitszeitverkürzungen ohne Lohnabschläge, eine Senkung der Lebensmittelpreise, eine regelmäßige Schulspeisung und den legalen Schwangerschaftsabbruch. Da die sozialistische Bewegung an der Entstehung des Frauentages maßgeblichen Anteil hatte, wurde er zwischen 1933 und 1945 verboten. Stattdessen wurde der Muttertag, der dem nationalsozialistischen Frauen- bzw. Mutterideal eher entsprach, in den Rang eines offiziellen Feiertages erhoben.“ (Wikipedia)

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1865–2017