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Handball: Vorbericht SGH St. Ingbert – SV 64 Zweibrücken

Im dritten Heimspiel der Rückrunde der Oberliga-RPS will die SGH St.
Ingbert am Samstag, den 1. März um 19,30 Uhr gegen den SV Zweibrücken
erneut punkten und an die Leistung vom vergangenen Samstag gegen
Rheintal anknüpfen. Teamsprecher Michael Deckert hofft, dass wieder mehr
Zuschauer den Weg in die Ingobertushalle finden. Im Hinspiel hatte St.
Ingbert den sicheren Sieg in den letzten zehn Minuten — St. Ingbert
führte mit 9 Toren — verschenkt. SV-Coach Werner Ullbrich hatte auf
offene Deckung umgestellt, die Zweibrücker Spieler nutzten ihre Chance,
konnten den St. Ingbertern noch einen Punkt abnehmen (41:41).

Die Gäste aus der Rosenstadt befanden sich nach dem Rücktritt des
langjährigen Trainers Stefan Bullacher aus familiären Gründen zunächst
in einem Tief; inzwischen stehen sie vor den St. Ingbertern auf Rang
sieben und haben nach dem Unentschieden gegen die SGH keinen Punkt mehr
abgegeben. Deshalb rechnet Michael Deckert mit einem schweren Spiel,
hofft aber, „dass wir die Siegesserie stoppen können. Aus einer starken
Abwehr heraus, mit einem gut aufgelegten Keeper, einem insgesamt
disziplinierten Agieren als Mannschaft wollen wir an die Leistung von
Rheintal anknüpfen.“

Thorsten Blaumeiser weiß, dass gegen Zweibrücken die richtige
Einstellung gefehlt hat, „wir haben gedacht, wir packen das, aber dann
ist der Schuss nach hinten losgegangen.“ Dominic Mader, der gegen seine
langjährigen Mannschaftskameraden antreten muss und schon im Hinspiel
mit 9 Treffern eine starke Leistung gezeigt hatte, sieht das Team der
Saarländer durch den Sieg über den Tabellenvierten Rheintal in seinem
Selbstbewusstsein gestärkt. „Dies müssen wir auf den Prüfstand stellen,
wir müssen daran denken, was uns stark macht: Kampfgeist und
Zusammenhalt.“ Genau so sieht das auch SGH-Trainer Peter Masica, denn
als langjähriger Bundesligaspieler weiß er, dass „solche Begegnungen
zuerst im Kopf entschieden werden.“ Deshalb spielt bei der Vorbereitung
nicht nur körperliches Training eine Rolle, sondern auch der soziale und
mentale Bereich. In der Abwehr sei noch eine Kleinigkeit zu verbessern
und hinsichtlich der Angriffsformen müssten noch verschiedene
Variationen perfektioniert werden.

Er mahnt: „Wir wissen, was uns in Zweibrücken passiert ist, haben
hoffentlich daraus gelernt und werden reagieren. Wir müssen nicht nur
vierzig Minuten konzentriert agieren, sondern sechzig.“ Ob Jakub Balaz
oder Roman Kraus zum Wochenende ihren Bronchialinfekt überwunden haben
und mitmischen können, kann der Coach nicht sagen. Peter Jancik
trainiert fleißig mit, hat aber noch nicht das Okay von Doc Oliver
Schneider.

Das Vorspiel bestreitet die zweite Welle der SGH gegen die HSG
Völklingen II um 16,45 Uhr.

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St. Ingberter Anzeiger ·
1865–2017