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Kinowerkstatt – Programm v. 7. – 10. März

Steven Spielberg fühlt sich überaus inspiriert und Bob Dylan nimmt die Hauptdarsteller mit auf Tournee. Ein Filmmusical aus den Straßen von Dublin beglückt die Welt: John Carneys „Once“. Die Kinowerkstatt St. Ingbert, Pfarrgasse 49, zeigt jetzt diese kleine Wunder von Film: „Once“ (Irland 2006) von John Carney mit Glen Hansard, Markéta Irglová, Alaistair Foley, Kate Haugh, Senan Haugh, Darren Healy, Gerard Hendrick, Bill Hodnett, Geoff Minogue, Leslie Murphy läuft an diesem Wochenende, Freitag, den 7. März um 19 und 21.45 Uhr, am Samstag um 21 Uhr, sowie am Sonntag und Montag, jeweils um 20 Uhr.

Ein kleiner Film, vor dem einer der ganz großen Hollywoodianer den Hut zog. „Dieser kleine Film hat mir genügend Inspiration geschenkt, um damit durchs ganze Jahr zu kommen“, gestand Steven Spielberg der Zeitung USA Today, als „Once“ 2007 in Amerika anlief und unaufhaltsam zum Erfolg wurde. Inspiration – das entscheidende Wort. Unvergesslich schöne Lieder, der Publikumspreis von Sundance und hymnische Besprechungen trugen die bezaubernde Geschichte einer einzigartigen Liebe in die Herzen der amerikanischen Kinogänger. Längst für den Oscar gehandelt, kommt John Carneys Film nun auch in die deutschen Kinos. Die Geschichte: Ein talentierter Straßenmusiker (Glen Hansard) träumt in Dublin von der großen Karriere, während er im Geschäft seines Vaters Staubsauger repariert. Eines Tages wird er von einer jungen Pianistin (Markéta Irglová) angesprochen, die sich mit Gelegenheitsjobs durchschlägt. Ihr gefallen seine Lieder und sie hat einen Staubsauger, der dringend repariert werden muss. Da wissen beide noch nicht, dass man nur einmal im Leben die richtige Person trifft: Eine bezaubernde, aber unmögliche Liebesgeschichte beginnt. Ein Film wie ein Song-Album, der zuerst von der Freundschaft zwischen Regisseur John Carney und seinem Hauptdarsteller Glen Hansard inspiriert ist. Hansard, ein bärtiger, hemdsärmeliger, erfrischend pathosfreier irischer Rotschopf, 1970 in Dublin geboren, heute berühmt als Frontmann der Folkpop-Band The Frames, verließ als 13-Jähriger die Schule, trieb sich einige Jahre als Straßenmusiker herum, bis er mit 17 die Frames gründete und John Carney als Bassist zur, mittlerweile erfolgreichen, Band holte – bevor der sich dann dem Filmemachen widmete. Beginn einer Freundschaft, aus der nun „Once“ entsprungen ist, und der Prolog des Films setzt sogleich eine Reminiszenz an den Straßenmusiker-Alltag in Szene.

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