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Wehe, wenn der Telök kommt!


Comedy? Nicht schon wieder! Das hat man doch schon tausendmal gesehen, da wird doch immer nur so dahergeblödelt. Eine weit verbreitete Ansicht unter Freunden von Kleinkunst und Kabarett. Doch am Sonntag, 16. März gerät diese Theorie im St. Ingberter Kulturbistro Soho gefährlich ins Wanken.
Denn dann kommt der Telök. Kein Fabelwesen, sondern zwei Comedyurgesteine aus dem Ruhrgebiet, bei denen man schon das Gehirn einschalten muss, mit dem Rückenmark allein kommt man da nämlich nicht weiter. Seit nunmehr 20 Jahren geben sich beim Telök Hintersinn und Irrsinn die Klinke in die Hand.
Mit chamäleonartiger Gewandtheit wechseln die Jubilare die Rollen und Stimmungen so schnell, dass dem Zuschauer kaum Zeit zum Luftholen bleibt. Und mit einer einzigen Rolle geben sie sich schon gleich gar nicht zufrieden: Der Telök ist erst dann richtig glücklich, wenn es von der Bühne Charaktere und Typen hagelt und der Requisitenaufwand endgültig die Dimensionen eines mittleren Umzugs annimmt.
Und jetzt holen die zwei Hohepriester des zügellosen Comedy-Kults den Jubiläumshammer raus: „Einmal bekloppt, nie mehr gestoppt“, das Beste und Schrägste aus 20 Jahren. Da startet die Titanic zu ihrer definitiv letzten Reise und wird genüsslich in die Tiefe der Bühne gerammt. Tiffy trifft Samson diesmal nicht nur in der Sesamstraße, sondern da, wo es weh tut. Menschliche Körper verwandeln sich in lebendige Dias und Aldi verliebt sich in Lidl, eine Telenovela in 50 Aufzügen und 65000 Sonderangeboten. Und wer dann noch steht, den haut der cineastische Leberhaken „Godzilla, Kaiserin von Österreich“, spätestens aber „Koslowski, der tosende Ruhrgebietsclown vom Zirkus Zamparoni“ von den Beinen.
Die Karten für den Abend mit Telök am Sonntag, 16. März im „Soho“, Blieskasteler Straße 6 (Seitengasse der Fußgängerzone) , St. Ingbert, kosten 12 Euro und können im Lokal vorgekauft oder vorbestellt werden. Infos auch unter Telefon 0179/7319935. Karten gibt es auch an der Abendkasse.

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St. Ingberter Anzeiger ·
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