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Kinowerkstatt – Programm v. 21. – 24. März

Die Kinowerkstatt zeigt am Wochenende, Freitag, den 22. März, um 20 Uhr, Samstag, den 21 März, um 18 und 21 Uhr, sowie am Sonntag und Montag, jeweils um 20 Uhr „Into the Wild – In die Wildnis“ (USA 2007) von Sean Penn mit Emile Hirsch, Marcia Gay Harden, William Hurt, Vince Vaughn, Brian Dierker, Catherine Keener, Jena Malone, Kristen Stewart, Hal Holbrook, Zach Galifianakis, Robin Mathews (FSK: ab 12 – Länge: 148 min.)

»Into the Wild« beruht auf einer wahren Geschichte, und als Sean Penn das Buch in die Hände bekam, mit dem Jon Krakauer in den neunziger Jahren einer ernüchterten Generation ihren Bestseller schenkte, las er es in einer Nacht durch und dann noch einmal, und dann kaufte er die Filmrechte, weil er wusste, dass er einen Freund gefunden hatte.

Chris McCandless wirkt wie ein idealistischer Doppelgänger von Sean Penn, ein verwandter Geist: Ein behütetes Elternhaus, finanzielle Sicherheit, eine außergewöhnliche Begabung und umwerfender Charme – eigentlich ist der Anfang 20-jährige Student Christopher (Emile Hirsch) so etwas wie ein Vorzeige-Amerikaner mit glänzenden Zukunftsperspektiven. Doch dann plötzlich, von heute auf morgen, bricht er aus seiner privilegierten Existenz aus und lässt alles hinter sich.
Dieser Chris brach im Sommer 1990 auf, spendete die 25000 Dollar, die er für die Harvard Law School gespart hatte, der Wohlfahrtsorganisation Oxfam und machte sich ohne Geld auf seine Reise, die ihn von Atlanta weit in den Westen der USA führte, immer in den Westen, diesen amerikanischen Sehnsuchtsort, durch die öden Weiten von Texas und durch den magischen Grand Canyon, dann nach Norden, die Küste von Kalifornien hinauf, zu den Weizenfeldern von North Dakota bis nach Alaska, wo er mit einer Packung Reis, Gummistiefeln und ein paar russischen Romanen in den Schnee stapfte und ein Glück fand, das ihm zum Verhängnis wurde.

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St. Ingberter Anzeiger ·
1865–2017