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Squash: Wiesental im Pech, nur Unentschieden gegen Bremen

Bereits im ersten Match überzeugte Simon Krewel gegen Jan-Ole Bleil in den ersten beiden Sätzen. Nachdem Krewel im ersten Satz noch in die Verlängerung musste, sicherte er sich den zweiten Satz klar mit 11 : 6. Doch dann setzte der Bremer zu seiner Aufholjagd an. Den 3. Satz entschied er mit 11 : 5 klar für sich. Im vierten Satz versuchte Krewel noch mal alles, um seinen ersten Bundesligaerfolg für sich und sein Team verbuchen zu können. Doch denkbar knapp mit 9 : 11 musste er Bleil den Vorrang lassen. Im fünften Satz hatte Krewel dann nichts mehr zuzusetzen und musste zusehen, wie Bleil mit 3 : 2 Sätzen den ersten Punkt für Bremen einfuhr.

An Spannung und Klasse nicht zu toppen war die zweite Begegnung des Abends von Markus Voit gegen Moritz Dahmen, den er noch bei der Deutschen Meisterschaft klar mit 3 : 0 bezwingen konnte. Auch Voit lag bereits mit 2 : 0 Sätzen in Front, ehe der Bremer immer besser ins Match kam und Punkt für Punkt für sich entscheiden konnte. Nach dem Bremer Satzausgleich musste also die Entscheidung im fünften fallen. Hier besann sich Voit wieder auf sein Spiel und siegte letztendlich mit 11 : 6.

Nach dem klaren Sieg von Peter Parker gegen Heiko Schwarzer hatte es Johannes Voit auf dem Schläger, den Sieg in St. Ingbert zu belassen. Voit hatte es jedoch mit dem konditionsstarken Südafrikaner Clinton Leeuw zu tun, der seine Stärke auch gnadenlos ausspielte. Dem setzte Voit seine gute Technik und Laufarbeit entgegen, was sich auch in den beiden ersten Sätzen für ihn auszahlte. Im dritten Satz hatte Voit das Match und die Punkte auf dem Schläger, doch Leeuw wehrte einen Matchball ab und entschied diesen Satz in der Verlängerung für sich. Danach konnte Leeuw auch den vierten und fünften Satz für sich entscheiden und somit das Unentschieden für Bremen sichern.

Im Sonntagsspiel bewiesen die Wormser vor heimischem Publikum, dass sie nicht locker lassen wollen, wenn es um die Endrunde geht. Das Team des SRC Wiesental machte es den Wormsern allerdings nicht leicht. Zwar ging die Truppe von Teammanager Matthias Scholl durch einen Dreisatzerfolg von Marco Deeg über Simon Krewel in Führung, aber der Wiesentaler Markus Voit rang danach Worms Neuzugang Edgar Schneider nieder und glich aus. Dadurch kam dem Spitzenspiel zwischen dem Italiener Davide Bianchetti und dem Engländer Peter Barker schon vorentscheidende Bedeutung bei. Der Italiener bewies einmal mehr, dass er zwar nicht mehr zu den Top 20 der Welt gehört, aber immer noch eine harte Nuss ist. Er legte mit seinem Erfolg den Grundstein für den Wormser Mannschaftssieg, den dann Jens Schoor durch seinen Sieg über den älteren Voit-Bruder Johannes sicherte. Schoor bestätigte damit seine glänzende Form und dass er nicht zu Unrecht Deutscher Vizemeister im Einzel geworden ist.

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St. Ingberter Anzeiger ·
1865–2017