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Kinowerkstatt – Programm v. 28. – 31. März

Die Kinowerkstatt zeigt am Wochenende, Freitag, den 28. März, um 19 Uhr, sowie am Sonntag, den 30. März um 20 Uhr „Der talentierte Mr. Ripley“ (USA/Italien 1999) von Anthony Minghella mit Matt Damon, Jude Law, Philip Seymour Hoffman, Gwyneth Paltrow, Cate Blanchett u. a.
Zu Minghellas herausragenden Filmen gehört neben „Der englische Patient“ die Krimi-Verfilmung „The Talented Mr. Ripley“, für den der Regisseur auch das Drehbuch schrieb. Der Stoff, der auf einer Vorlage von Patricia Highsmith basiert, wurde 1960 schon einmal mit Alain Delon in der Hauptrolle unter dem Titel „Nur die Sonne war Zeuge“ (Frankreich/Italien 1960) von René Clément verfilmt. Auch diesen Film zeigt die Kinowerkstatt am Wochenende, und zwar am Freitag, den 28. März um 21.45 Uhr, sowie am Sonntag, den 30. März um 18 Uhr. Den Klassiker von Patricia Highsmith zu verfilmen und ein Remake der klassischen französischen Verfilmung mit Alain Delon – das war eine doppelte Herausforderung für Anthony Minghella, handelt es sich doch um eine faszinierende Geschichte: Der mittellose Tom Ripley (Matt Damon) erhält den Auftrag, nach Italien zu reisen, um den jungen amerikanischen Playboy Dickie Greenleaf (Jude Law) zu überreden, in die USA zurückzukehren: Er soll endlich Verantwortung übernehmen. Dickie aber bleibt hartnäckig und zieht es vor, weiterhin das Lotterleben mit seiner Verlobten Marge (Gwyneth Paltrow) zu genießen. Tom beneidet Dickie um das Leben, das er führt. Er schmeichelt sich in die Welt von Dickie ein. Es entsteht Sympathie. Wochen brechen an, in denen sich alle königlich amüsieren, und Tom offenbart Dickie gar die Mission, in der er unterwegs ist. Dickie bekommt es daraufhin mit der Angst zu tun: Er will auf keinen Fall zu seinem alten Herrn zurück und während einer gemeinsamen Reise zum Jazzfestival von San Remo, beschließt er, dass er Tom irgendwie los werden muss, um Marge heiraten zu können. In einer Rauferei, die fast aus Versehen beginnt, sich aber zum todernsten Kampf ausweitet, tötet Ripley schließlich den Menschen, den er vielleicht am meisten, sicher aber am verzweifeltsten auf dieser Welt liebt. Von nun an schlüpft Ripley in Dickies Haut, eignet sich seinen Lebensstil an und will seine eigene triste Vergangenheit hinter sich lassen. Tom genießt sein Leben – aber ein paar alte Freunde von Dickie beginnen Fragen nach dessen plötzlichem Verschwinden zu stellen…Es beginnt für Tom ein nervenzerreißendes Katz-und-Maus Spiel, wobei er sich immer auf dem schmalen Grat zwischen Enttarnung und weiteren Morden befindet.

weitere Informationen unter: http://www.kinowerkstatt.de/programm/info_dertalentierte.htm und http://www.kinowerkstatt.de/programm/info_nurdiesonne.htm

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„Into the Wild“ von Sean Penn (Do. 27. März + Mo. 31. März, jeweils um 20 Uhr) verlängert. „Into the Wild“ beruht auf einer wahren Geschichte: Chris McCandless beschliesst nach dem Ende seines Studiums auszusteigen, er träumt den Traum der absoluten Freiheit in der Natur. Von heute auf morgen, bricht er aus seiner privilegierten Existenz aus und lässt alles hinter sich, spendet die 25000 Dollar, die er für die Harvard Law School gespart hatte, der Wohlfahrtsorganisation Oxfam und machte sich ohne Geld auf seine Reise, die ihn von Atlanta weit in den Westen der USA führte, immer in den Westen, diesen amerikanischen Sehnsuchtsort, durch die öden Weiten von Texas und durch den magischen Grand Canyon, dann nach Norden, die Küste von Kalifornien hinauf, zu den Weizenfeldern von North Dakota bis nach Alaska.

weitere Informationen unter: http://www.kinowerkstatt.de/programm/info_intothewild.htm

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Familienkino: „Winky will ein Pferd“ (So. 30. März, 16 Uhr)
Im Familienkino, diesmal ausnahmsweise wegen einer anderen Veranstaltung nicht am Samstag, sondern am Sonntag, den 30. März: Um 16 Uhr läuft der Film „Winky will ein Pferd“ von Mischa Kamp mit Ebbie Tam, Aaron Wan, Han Yi, Anneke Blok, Jan Decleir, Peter Bolhuis, Salli Harmsen, Betty Schuurman u. a. (BJF-Empfehlung: ab 6 Jahren, 96 Minuten) Die sechsjährige Winky Wong zieht mit ihrer Mutter zum Vater, der in Holland ein chinesisches Restaurant eröffnet hat. Alles ist hier anders als in ihrer Heimat China: Die Menschen sehen anders aus und sprechen eine merkwürdige Sprache. Die Eltern sind sehr tradtionsverbunden und stehen möglichen neuen Freundschaften der Tochter sehr vorsichtig gegenüber. Am liebsten verbringt Winky daher ihre Zeit bei Tante Cor und Onkel Siem, die in der Nachbarschaft eine Reitschule betreiben. Als ihr Lieblingspferd, die altersschwache Sara, eingeschläfert werden muss, ist Winky zunächst sehr traurig. Doch dann hört sie in der Schule vom Nikolaus, und dass man sich von ihm etwas wünschen kann. Kurzerhand wünscht sich Winky ein Pferd. Tatsächlich kommt der Nikolaus auf einem weißen Pferd in die Schule geritten …
Auszeichnungen: „Winky will ein Pferd“ war 2006 auf der Berlinale zu sehen, gewann beim Filmfest München den Publikumspreis des Kinderfilmfestes und beim Filmfestival in Utrecht das „Goldene Kalb“ als Preis für das beste Drehbuch eines niederländischen Films 2006.

weitere Informationen unter: http://www.kinowerkstatt.de/kinderkino.html

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