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SPD: Forderung einer Gesamtschule

Diese ist dringlicher als je zuvor, wenn die Johannisschule geschlossen wird und ein zusätzlicher Weg in St. Ingbert zum G8-Abitur neben der Möglichkeit der Erweiterten Realschule dringend notwendig ist. Weiterhin fordert die SPD, wie schon seit Jahren, eine Ganztagsbetreuung der Schüler, ohne Schulbezirksgrenzen, für ganz St. Ingbert.
Hierzu hat die SPD Fraktion im Stadtrat ihre Vorschläge gemacht. Die Sozialdemokraten haben weiterhin zusammen mit der SPD Fraktion im Kreistag getagt und einstimmig beschlossen, dieses Anliegen auch in den Kreistag zu führen. Die Stadtverwaltung hat bisher noch nichts dazu getan. Der Vorsitzende der SPD Fraktion im Stadtrat, Thomas Berrang: „ Ich fordere alle im Rat vertretenen Parteien auf, ihren eigenen Beschluss ernst zu nehmen und ebenfalls ihre Kreistagfraktion anzugehen und es dem Beispiel der SPD gleich zu tun“. Für Parteiengezänke sei dieses Themas zu wichtig. Die SPD behaart daher sogar auf Sofortmaßnahmen: Das G8-Abitur sei ein Experiment am lebenden Kind. In anderen Ländern habe es eine Einführungszeit von vier Jahren gegeben. Nur in Ländern wie dem Saarland sei stümperhaft und überhastet gehandelt worden. Es müsse für die Hauptopfer Kompensationsangebote geben, die unerträgliche Härten vermeiden könnten. Der schnelle Systemwechsel zwischen den Abiturformen ohne geeignete Lehrpläne dürfe nicht Gesundheit und Zukunft der Kinder gefährden. Die Zahl der Kinder, die mit Psychopharmaka für die Schule täglich fit gemacht würden, steige aufgrund solcher übereilter Maßnahmen.

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St. Ingberter Anzeiger ·
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