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Holzpellets – eine günstige Alternative zu Öl oder Gas

Die steigenden Preise für Heizöl, Gas und Strom und die befürchtete Verknappung an fossilen Brennstoffen lassen viele Hausbesitzer über alternative Heizsysteme nachdenken. Holzpellets, genormte Presslinge aus naturbelassenen Holzspänen, werden daher immer interessanter. Sie wachsen nach, werden aus heimischen Holzabfällen hergestellt, sind nahezu CO2-neutral und verbrennen besonders emissionsarm. “Außerdem sind sie deutlich billiger als Erdöl oder Gas“, so die Energieberater der Verbraucherzentrale. „Wer mit Pellets heizt, schont die Umwelt und entlastet langfristig seine Haushaltskasse“. Moderne vollautomatische Pelletkessel unterschreiten schon heute die erwarteten Grenzwerte für die Feinstaubemission der neuen 1.BImSchV um ein Vielfaches.
Viele Brennstoffhändler haben mittlerweile Pellets in ihrem Angebot und bieten teilweise auch Preisgarantien an.
Wer sich für eine Holzpelletsheizung entscheidet, erhält einen Zuschuss über das Bundesförderprogramm für erneuerbare Energien. So gibt es eine Grundförderung von 36 Euro pro Kilowatt Leistung, mindestens jedoch 2.000 Euro. Beim Einbau eines Pufferspeichers erhöht sich die Mindestförderung um 500 Euro. Die gleichzeitige Installation einer Solarkollektoranlage wird mit einem Kombinationsbonus von 750 Euro belohnt. Für den Einbau einer energiesparenden Umwälzpumpe erhält man weitere 200 Euro.
Der Zuschuss für die Pelletsheizung wird um bis zu 100 Prozent erhöht, wenn das beheizte Gebäude mindestens die Kriterien der Energie-Einsparverordnung erfüllt, oder – besser noch – deutlich unterschreitet.

Auskünfte zu den Förderprogrammen sowie zur optimalen Wärmeerzeugung in Alt- und Neubauten geben die Energieberater der Verbraucherzentrale des Saarlandes. Für ein persönliches Beratungsgespräch in einer der 12 Beratungsstellen im Saarland ist eine Anmeldung erforderlich.
In St. Ingbert finden jeden Montag Energieberatungen durch die Verbraucherzentrale statt im Infozenter der Stadtwerke, Kaiserstraße 71. Anmeldung unter 06894 / 955 2550.

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St. Ingberter Anzeiger ·
1865–2017