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Kinowerkstatt – Programm v. 4. – 7. April

Zwei Filme von Wim Wenders: „Alice in den Städten“ (Fr. 4. April, 19 Uhr, Sa. 5. April 16 Uhr, So. 6. April, 18 Uhr) und „Am Ende der Gewalt“ (Fr. 4. April, 21.45 Uhr, Sa. 5. April, 21 Uhr, So. 6. April, 20 Uhr)+ „Into the Wild“ (Mo. 7. April, 20 Uhr)

Im Hinblick auf die Dokumentation „Von einem der auszog – Wim Wenders‘ frühe Jahre“ des Filmstudenten Marcel Wehn über die ersten Karriere-Jahre von Starregisseur Wim Wenders („Paris, Texas“, „Himmel über Berlin“, „Ende der Gewalt“), die in einer der nächsten Wochen auch in der Kinowerkstatt zu sehen sein wird, zeigt die Kinowerkstatt St. Ingbert, Pfarrgasse 49, am Wochenende zwei Filme von Wim Wenders: „Alice in den Städten“ (BRD 1974) und „Am Ende der Gewalt“ (BRD 1997).
„Alice in den Städten“ (Deutschland 1974) Kamera: Robby Müller, Musik: Chuck Berry, The Can, Canned Heat mit Edda Köchl (Freundin in New York), Yella Rottländer (Alice), Lisa Kreuzer (Mutter), Sibylle Baier (Frau), Didi Petrikat (Freund in Frankfurt), Hans Hirschmüller (Polizist), Lois Moran (Flughafenhostess), Ernest Boehm (Verlagsagent), Sam Presti (Autoverkäufer), Rüdiger Vogler (Philipp Winter) läuft am Freitag, den 4. April, um 19 Uhr, am Samstag, den 5. April, um 16 Uhr (Kinder- und Familienkino), sowie am Sonntag, den 6. April, um 18 Uhr: Der Journalist Philip Winter bringt von einer mehrwöchigen Reise durch die USA statt eines Artikels einen Stapel von Polaroid-Fotos mit. Finanziell abgebrannt und in einer Lebenskrise befindlich, trifft er auf dem New Yorker Kennedy-Flughafen Lisa van Damm und deren neunjährige Tochter Alice. Die Mutter vertraut ihm ihre Tochter an, mit der er nach Europa fliegt. Als die Mutter nicht wie angekündigt einige Tage später nach Amsterdam nachfolgt, fahren Winter und Alice durch Deutschland, um die Oma der Kleinen zu suchen. Einziger Haken: Alice hat weder den echten Namen noch die Anschrift ihrer „Oma“. Einziger Hinweis ist ein Foto des großmütterlichen Hauses, das Alice in Wuppertal vermutet. Als die beiden dort nicht fündig werden, machen sie sich auf eine abenteuerliche Irrfahrt durch das Ruhrgebiet. Zwischen den beiden entwickelt sich so etwas wie eine Freundschaft.

Kameraüberwachung in Städten und selbst im Privatbereich ist in letzter Zeit stark diskutiert worden: Die Kinowerkstatt zeigt zum Thema eine interessante, noch weitergehende Zukunftsvision von Wim Wenders „Am Ende der Gewalt“ (Frankreich, Deutschland, USA 1997) mit Traci Lind, Bill Pullman, Andie MacDowell, Loren Dean, Gabriel Byrne, Enrique Castillo. Mike Max (Bill Pullman), Filmproduzent von spektakulären Actionfilmen, wird entführt. Doch noch bevor seine Entführer ihn hinrichten können, werden sie von anonymen Scharfschützen erschossen und Max kann entkommen. Ray Bering (Gabriel Byrne), Ex-NASA – Mitarbeiter, arbeitet in einer Sternenwarte, beobachtet von dort aber über ein neuartiges Video-Überwachungssystem die Straßen von Los Angeles. Die Rechtfertigung dieser Totalüberwachung besteht darin, dass man Gewalt, indem man sie früh genug entdeckt, gar nicht erst zum Ausbruch kommen lässt. Sein Auftraggeber meint: es sei vielleicht das Ende der Gewalt, wie wir sie kennen. Bering kann eines Tages das Attentat auf die Entführer beobachten. Doch die Bilder sind lückenhaft und nicht eindeutig zu identifizieren. Das Gesehene aber lässt ihn nicht mehr los. Als Ray anfängt, intensiver zu recherchieren, werden seine Vorgesetzten auf den Plan gerufen…Wim Wenders bekam für den Film 1998 den Deutschen Filmpreis, er wurde auch für den Independent Spirit Award und für die Goldene Palme nominiert.

Am Montag, den 7. April, um 20 Uhr läuft noch einmal „Into the Wild“ von Sean Penn, die wahre Geschichte des Aussteigers Chris McCandless nachgezeichnet nach dem Roman von Jon Krakauer.

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