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Versuchter Betrug

Die Firma forderte darin vehement und mit markigen Worten die Zahlung eines Betrages von 61 Euro, da der Angeschriebene im Internet mit ihr einen Vertrag abgeschlossen habe.
Der gab bei der Polizei jedoch an, niemals einer Dienst des Internetanbieters in Anspruch genommen zu haben und erstattete eine Anzeige wegen versuchten Betruges, so daß nunmehr Ermittlungen aufgenommen werden.
Solche und gleichgelagerte Anzeigen werden bei der Polizei im Internetzeitalter regelmässig erstattet.
Mit Angeboten wie „Kostenlosem SMS-Versand“, „Informationen zur Lebenserwartung“, „Hausaufgabenhilfe“, „Lehrstellenangebote“ werden Interessierte teilweise in teure Verträge gelockt.
Teilweise werden jedoch, wie auch im aktuellen Fall, völlig ungerechtfertigte Zahlungsaufforderungen erhoben und die Betroffenen mit mit einer nachhaltigen Wortwahl eingeschüchtert. So wird mit der Einschaltung von Inkassobüros, Rechtsanwälten und Gerichten gedroht, deren Kosten die Betroffenen dann auch noch zu tragen hätten.
Wie die Verbraucherschutzzentralen rät auch die Polizei hier beispielsweise in klaren Fällen nicht zu reagieren, wenn die Betroffenen minderjährig sind, solche Verträge damit „schwebend“ unwirksam.
Wer auf Nummer sicher gehen will, kann einen derartigen Vertrag auch mit einem Einschreiben an den Anbieter widerrufen.
Die Polizei weist allerdings auch darauf hin, daß sich derjenige strafbar macht, der einen solchen Sachverhalt zur Anzeige bringt, es sich dann bei den Ermittlungen jedoch herausstellt, daß ein legitimer Vertrag eingegangen worden ist.

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St. Ingberter Anzeiger ·
1865–2017