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Versöhnliches Ende für den 1. SRC Wiesental, St. Ingbert

Durch den Punkt rutschte der SRC noch an Taufkirchen vorbei auf den ersten Nicht-Abstiegsplatz.

„Damit konnte natürlich niemand rechnen“, zeigt sich Team-Manager Roland Degen nach dem Spiel gegen Stuttgart überrascht. In der Tat musste man im Vorfeld mit einer Niederlage rechnen, trat der SRC doch ohne Profi und ohne Stammspieler Simon Krewel an. Die Stuttgarter traten zwar mit dem Weltranglistenzwölften Azlan Iskandar an, dahinter jedoch mit einer absoluten Reservemannschaft. Jan-Ole Bleil, normal auf Position vier, rückte auf zwei vor, dahinter Dennis Drenjovski und Ben Petzoldt.
„Uns war direkt klar: Da geht noch was“, freute sich Degen. Und so kam es, dass Altmeister Christian Bernard in seinem wohl definitiv letzten Bundesligaspiel dem jungen Ben Petzoldt in drei kurzen Sätzen keine Chance lies und sicher mit 3:0 gewann. „Ich bin froh dass ich meinem Team ein letztes Mal mit einem Sieg helfen konnte“, zeigte sich Bernard sehr zufrieden.
Weniger gut lief es dagegen für Tobias Baab gegen den ehemalige deutschen Top-15 Spieler Dennis Drenjovski. Parallel zum Spiel an Position vier war es diesmal der Spieler des SRC, der selten seine Chance zu nutzen wusste und glatt in drei Sätzen verlor.
Bei der Partie an der Spitzenposition wurde schon nach dem ersten Ballwechsel deutlich, dass der Malaye Iskandar dem SRC-Kapitän Johannes Voit klar überlegen war. Trotz dessen wurde es ein für die Zuschauer ansehnliches Spiel, in dem Iskandar immer wieder seine Spitzenklasse in atemberaubenden Ballwechseln aufblitzen lies. Am Ende hatte er jedoch mit 3:0 die Nase deutlich vorn.
Im letzten Spiel des Tages hatte es Markus Voit in der Hand, gegen Jan-Ole Bleil das wichtige Unentschieden zu erreichen. Mit dem Punkt konnte der SRC an Konkurrent Taufkirchen vorbeiziehen, sollte dieser Tags darauf beim Titelverteidiger Paderborn die erwartete Niederlage kassieren.
Voit spielte sehr konzentriert gegen den bemühten Bleil und setzte sich rasch ab. Auch dieses Spiel ging nicht über drei Sätze hinaus, da Voit in den entscheidenden Momenten stets der souveränere der beiden Kontrahenten war.
„Sich mit einem Unentschieden gegen einen bereits für die Playoffs qualifizierten Verein aus der Bundesliga zu verabschieden kann sich sehen lassen“, beurteilt Markus Voit das Ergebnis zufrieden.

In seiner abschließenden Rede vor den Zuschauern lies Teammanager und Vereinspräsident Roland Degen nochmals acht Jahre Bundesligaaktivität Revue passieren und bedankte sich bei allen Freunden des Squashsports, die den 1. SRC Wiesental, St.Ingbert unterstützt haben.
Der Verein wird optimistisch mit dem altbewährten Konzept in die Zukunft gehen, so Degen, um eine neue junge Mannschaft aufzubauen, die vielleicht nochmals den Sprung in die Bundesliga schafft. Vorerst wird es mit den bisherigen Mannschaften in der Regional- und Verbandsliga weitergehen.
Die beiden Voit-Brüder werden dabei aller Voraussicht nach ihre Bundesligakarriere in anderen Vereinen fortsetzen, schlossen eine Rückkehr nach St.Ingbert aber nicht aus, sollte der Verein nochmals den Sprung in die Bundesliga schaffen.

An dieser Stelle sei nochmals allen Vertretern der Presse, unseren aktuellen und ehemaligen Sponsoren, sowie allen Fans und Zuschauern herzlich für ihr Engagement und ihre Treue gedankt.
Wir würden uns sehr freuen, sie auch in naher Zukunft wieder in St.Ingbert zu begrüßen, wenn es wieder heißen sollte:
Der 1. SRC Wiesental, St.Ingbert spielt Bundesliga.

Begegnung des 18. Spieltags:

1. SRC Wiesental, St. Ingbert – Sport-Insel Stuttgart
2:2

Spieler Satz 1 Satz 2 Satz 3 Satz 4 Satz 5 Punkte Sätze
Johannes Voit : M. Azlan Iskandar 5:11 7:11 3:11 15:33 0:3
Markus Voit : Jan-Ole Bleil 11:8 12:10 11:9 33:27 3:0
Tobias Baab : Dennis Drenjovski 5:11 2:11 4:11 11:33 0:3
Christian Bernard : Ben Petzoldt 11:5 11:5 11:7 33:17 3:0

Da Taufkirchen gegen Paderborn mit 1:3 verlor konnte der SRC auf den ersten Nicht-Abstiegsplatz rutschen. Abgestiegen sind dagegen München-Solln und Taufkirchen. Qualifiziert für die Play-Offs sind schon seit längerem der SSC Koblenz, die Sport-Insel Stuttgart, B&W Worms sowie der in der Hauptrunde ungeschlagene Meister aus Paderborn. Aufgrund dieser außerordentlichen Bilanz geht Paderborn als haushoher Favorit ins Rennen um den Titel.

Die Abschlusstabelle

Platz Mannschaft Sätze Matches Punkte
1 Paderborner Squash Club 205:37 68:4 36:0
2 Black & White RV Worms 173:85 52:20 28:8
3 Sport-Insel Stuttgart 158:97 46:26 26:10
4 Schängel Squash Club Koblenz 160:101 47:25 25:11
5 TBS-Sharks Augsburg 117:145 33:39 17:19
6 1. SC Karlsruhe 108:153 26:46 12:24
7 1.Bremer SC 111:155 28:44 11:25
8 1.SRC Wiesental, St. Ingbert 91:171 21:51 10:26
9 Squash Insel Taufkirchen 92:162 23:49 9:27
10 SC München-Solln 78:186 16:56 6:30

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