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Sonntag, 17. Dezember 2017 · klar  klar bei 0 ℃ · Weihnachtsfeier der Bergkapelle in der RohrbachhalleX-Mas Special: Night of the DJs im EventhausThemenabend in der Kinowerkstatt: Peter Handke

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Kinowerkstatt – Programm v. 25. – 27. April

Wiederholung der Stummfilmaufführung mit Live-Musik.
Wie gut sich ein Schlagzeug und ein Klavier eignen, einen Stummfilm wie „Metropolis“ von Fritz Lang eindrucksvoll musikalisch zu begleiten und lebendig werden zu lassen, davon konnten sich die Zuschauer letztes Wochenende bereits in der Kinowerkstatt St. Ingbert, Pfarrgasse 49, überzeugen und waren begeistert. Noch einmal wird Christoph Hans „Tromla“ eine Vorstellung seiner Bearbeitung des Stummfilmklassikers „Metropolis“ geben, und zwar am Samstag, den 26. April, um 20 Uhr.
Die musikalische Begleitung des Fritz Lang-Klassikers aus dem Jahre 1927, ..“den bis heute besten deutschen Science-Fiction_Film überhaupt“ (Andrea Dittgen in der Rheinpfalz) ist Tromla’s eigene Kreation und ein Traum, den er sich verwirklicht hat: „Metroplis“ mit Schlagzeug, Percussion und Klavier zu begleiten. Dabei sind moderne musikalische Einflüsse zu hören, wie z. B. Techno, Free-Jazz, und verschiedene Klangimprovisationen. „Der Film ist sehr spektakulär, Massenszenen mit Tausenden von Darstellern kommen vor, dabei soll die Musik das Visuelle drastisch unterstreichen in einer einmaligen modernen und komplexen Version der Stummfilmbegleitung mit Live-Musik. so wird z. B. bei der zentralen Szene, der Verwandlung eines Menschen in einen Roboter, in einem wahnwitzigen sich steigernden Stakkato auf einer Vielzahl von Schlaginstrumenten, der Prozess vertont. Dabei kommen zum Einsatz: Schlagzeug, Bongos, Kazoo, Flöte, Klavier, Bleche, Glockenspiele.“ (TROMLA zu seinem Projekt)

Eintritt: 3.-/6.- Euro.
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Schotter wie Heu in der Kinowerkstatt St. Ingbert.
In Zeiten der Bankenkrise hochaktuell zeigt die Kinowerkstatt St. Ingbert am Freitag, den 25. April, um 19 Uhr, sowie am Sonntag, um 20 Uhr den Film „Schotter wie Heu“ (Deutschland 2002 – Regie: Wiltrud Baier, Sigrun Köhler – Darsteller: Fritz und Else Vogt, Friedrich und Christiane Dürr, Markus Immel, Andrea Herrmann, Nico Schöffel, Walther und Martha Huss – FSK: ohne Altersbeschränkung – Länge: 98 min.) Die Raiffeisenbank Gammesfeld ist die letzte Bank Deutschlands, die ohne Computer betrieben wird. Der Bankdirektor Fritz Vogt ist gleichzeitig Sekretärin, Buchhalter, Kassierer, Landwirt und der wichtigste Mann im Dorf. Die Dörfler sagen: Niemand weiß, wo Gammesfeld ist, aber wenn man sagt, das mit der Bank, dann wissen es alle! In Gammesfeld gibt es eine Kirche, einen EDEKA-Laden, einen Dorfkrug, eine freiwillige Feuerwehr, zwei Fußballfelder, ein Schotterwerk und eine berühmte Bank. Es ist ein Film über die heile Welt und das moderne Schwein, übers Heiraten und übers Fernsehen – und vor allem übers Geld. In Gammesfeld ist der Raiffeisengedanke noch präsent: In der Bank hängt auch „zur Warnung“ ein Portrait von Friedrich Wilhelm Raiffeisen, der vor rund 150 Jahren die Idee zur Selbsthilfe für Handwerker, Bauern und Mittelständler begründete: Gemeinsam zahlen sie in einen Topf ein, aus dem dann alle Mitglieder zinsgünstige Darlehen beziehen können.
Tatsächlich hat Vogt dessen Modell nahezu eins zu eins in die Gegenwart gerettet – der Hilfsfonds ist die Bank, und die Bank ist das Dorf. Kredit erhält nur, wer einen Genossenschaftsanteil besitzt. Der kostet 300 Euro. „Unbekannte wollen wir nicht“, sagt Vogt. „Und auch keine spekulativen Gelder.“ Die Raiffeisenbank Gammesfeld weiß, wem sie Geld gibt. Und weil sie das weiß, gibt es keine faulen Kredite. Wertberichtigung ist für Fritz Vogt ein Fremdwort. Der Mann, der von sich selbst sagt, er sei Antikapitalist, will mit seiner Arbeit beweisen, dass es im Zeitalter der Globalisierung auch anders geht…

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Harry Potter in der Kinowerkstatt St. Ingbert!
Im Kinder- und Familienkino der Kinowerkstatt St. Ingbert, in der Pfarrgasse 49, läuft am Samstag, den 26. April, um 16 Uhr „Harry Potter und der Stein der Weisen“ (Großbritannien/ USA, 2001) von Chris Columbus nach dem gleichnamigen Roman von Joanne K. Rowling mit Daniel Radcliffe, Rupert Grint, Emma Watson, Richard Harris, Maggie Smith, Alan Rickman u.a. (BJF-Empfehlung: ab 8 Jahren, FSK: ab 6 (wertvoll), Stichworte: Fantastischer Film, Literaturverfilmung, Länge: 152 Minuten, Spielfilm Farbe dtF)

Harry Potter fristet bei der Familie seiner Tante ein trostloses Dasein. Seine Eltern wurden einst von dem schwarzen Magier Lord Voldemort ermordet. Seitdem haust er im Haus seiner Tante in einem Schrank unter der Treppe und wird von ihrer ganzen Familie gepiesackt. Harrys Schicksal wendet sich an seinem elften Geburtstag, als er erfährt, dass seine Eltern Magier waren, und dass auch er ein Zauberer ist. Harrys Einladung, die berühmte Zaubererschule Hogwarts zu besuchen, ist sein schönstes Geburtstagsgeschenk. In Hogwarts kennt ihn jeder – widerstand er doch schon als Baby dem mörderischen Zauber Lord Valdemorts. Seither gilt Voldemort als tot, taucht aber im ‘Stein der Weisen’ als Schatten seiner Selbst wieder auf. Harry und seine Freunde Ron und Hermine können ihn aber diesmal noch in die Flucht schlagen … „Der Kraft der Filmbilder kann man sich genauso wenig entziehen, wie man mit der Lektüre des Buches vor der letzten Seite aufhören konnte. Denn natürlich ist ‘Harry Potter und der Stein der Weisen’ ein perfekter Film geworden, mit tollen Tricks, den besten Schauspielern und einer atmosphärischen Bildgestaltung.”
(Katrin Hoffmann, epd Film 12/2001)

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