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Betrüger mit Blenderware

Der flehte die jungen Leute um Geld an , da ihm das Benzin ausgegangen sei, um seine kranke Frau ins Krankenhaus zu fahren, die,wie noch ein weiterer Mann, im Auto wartete.

Als Gegenleistung bot er ihnen 2 Ringe und ein Armband mit einer Goldstempelung „585“ und „14 K“ an. Das junge Ehepaar gab den anscheinend hilfsbedürftigen ausländischen Leuten schließlich auch 100 Euro, woraufhin sich die Unbekannten überschwänglich bedankten und wegfuhren.

Da dem hilfsbereiten Ehepaar danach jedoch Zweifel an der Echtheit des Schmuckes aufkamen, legten sie ihn einem Juwelier vor, der feststellte, daß die Ringe und das Armband trotz Stempelung wertlos waren.

Da sich die Geschädigten jedoch das Kennzeichen der Betrüger und das von ihnen genutzte Fahrzeug, einen 5er-BMW,gemerkt hatten, wurden diese bei einer landesweiten Fahndung in Überherrn gestellt.

Im Fahrzeug befanden sich 4 rumänische Staatsbürger, davon 1 Frau, allesamt bereits wegen Betruges in Erscheinung getreten.

Die Verdächtigen wurden erkennungsdienstlich behandelt und nach Zahlung einer Sicherheitsleistung von 400 Euro wieder auf freien Fuß gesetzt.

Die Polizei nimmt diesen Fall zum Anlaß, vor dieser derzeit bundesweit gängigen Betrugsmasche zu warnen, bei der eine Notlage vorgetäuscht wird und sogenannte wertlose Blenderware zum Tausch angeboten wird.

Regelmäßig treten hierbei auch rumänische Staatsbürger in Erscheinung.

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St. Ingberter Anzeiger ·
1865–2017