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Rathausbaustelle und kein Ende

Seit längerem bereits geht es bei der Sanierung der Rathausfassade nicht weiter. Die Klappläden am unteren Geschoss fehlen noch. Das Gerüst steht nun schon seit 1 ½ Jahren. Hauptursache hierfür ist die Insolvenz der bauausführenden Firma.

Zunächst waren Kosten bereits aufgrund der besonderen Stahl-Konstruktion erheblich gegenüber den ursprünglichen Planungen gestiegen. Die Fraktion der Freien Wähler im St. Ingberter Stadtrat fürchtet nun, dass es zu einer weiteren Kostenexplosion bei der ohnehin schon sehr teuren Sanierung kommt.

‚Zum Einen ist zu befürchten, dass die Stadt wohl nun einem neuen Auftragnehmer einen höheren Preis für die Fertigstellung zahlen muss.‘, erläutert der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Thomas Schmitt. ‚Zum Anderen bleiben die Kosten für die nunmehr um ein Jahr verlängerte Gerüst-Standzeit ebenfalls am städtischen Haushalt hängen.‘ Er erwartet hier einen höheren 6-stelligen Betrag.
Genau diese Entwicklung hatten die Freien Wähler bereits bei der Abstimmung darüber, welche Fassadenvariante ausgewählt wird, prognostiziert. ‚Wir hatten genau diese Entwicklung erwartet, aber die Mehrheit der Ratsmitglieder folgte leider dem Votum des Oberbürgermeisters.‘, sagt Thomas Schmitt. ‚Der Bürger darf jetzt mal wieder die Zeche für den Profilierungswahn der Parteien zahlen. Man muss sich fragen, welche Moral da zugrunde gelegt wird.‘

Die Freien Wähler hätten sich deshalb seinerzeit für die mit Sicherheit nicht so innovative sondern auf herkömmliche Weise gestaltete Alternativ-Variante entschieden. Am Beispiel des ehemaligen Landratsamts, so Schmitt, zeige sich, dass man auch kostengünstig eine optisch ansprechende Fassadensanierung durchführen kann.

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St. Ingberter Anzeiger ·
1865–2017